Wie man die goldene Stunde berechnet!
Sie hat viele Bezeichnungen. Manche nennen sie die blaue Stunde, die anderen wiederum die goldene Stunde. Als Dämmerungsstunde wird sie wohl den meisten von uns ein Begriff sein. Gemeint ist hier nämlich die letzte Stunde des Abends, die sich besonders durch ein beeindruckendes Licht zum Ablichten verschiedener Objekte eignet. In dieser Stunde gibt es (meiner Meinung nach) ein wunderschönes Licht, dass durch keinen Strahler der Welt ersetzt werden kann. Ihr kennt es sicherlich, wenn Ihr morgens zur Arbeit fahrt und Euch ärgert, dass Ihr die Kamera ausgerechnet jetzt zu Hause auf dem Schrank liegen habt. Und genau diesen Zeitpunkt kann man Abends ebenfalls noch einmal erleben. ZoomyBoy.com findet Ihr ein paar Beispielbilder zum Thema.
Wie berechne ich nun die blaue Stunde?
Am einfachsten wird es wohl sein, diesen Godenen-Stunden-Rechner zu nutzen. Diese Seite erkennt automatisch den aktuellen Standort des Benutzers und errechnet sofort den Zeitpunkt der blauen Stunde. Natürlich kann man auch den aktuellen Standort nach belieben ändern. Übrigens gibt es dieses praktische Tools auch als Iphone-Anwendung.
Hier ein aktueller Screenshot:

Ein paar Tipps zu schärferen Bildern
Klar ist, dass jeder der ein Foto macht, das Bild auch so scharf wie nur möglich haben möchte. Doch ob ein Bild wirklich scharf ist, entscheidet letztendlich der Betrachter. Dennoch kann man mit ein paar grundlegenden Tipps das Beste aus seinen Bildern heraus holen. Und genau darum geht es in diesem Artikel. Hier werden ein paar Tipps gegeben, die es vor dem Auslöser und nach dem Auslöser zu beachten gilt.
Scharf muss nicht immer würzig sein!
Bei einem scharfen Bild spricht man von einer Abbildung, deren Kanten und Umrisse sich deutlich von anderen Kanten und Umrissen unterscheiden. Das Gleiche gilt auch bei Farben und Kontrasten. Hat man also ein scharfes Foto geschossen, muss dieses nicht unbedingt noch zusätzlich nachbearbeitet werden. Denn zu viel Würze macht das Gericht ungenießbar.
Die Schärfe eines Bildes beginnt bereits bei der Aufnahme!
Wer seine Bilder nachträglich bearbeitet, kann das Bild schnell ruinieren. So war ich mal bei einem Fotoshooting für einen Katalog dabei, wo der Spruch zu hören war: “Ach, kann man doch mit Photoshop korrigieren”. Klar kann man, muss man aber nicht, wenn man bereits vorbeugen kann. Der Fotograf antwortete dementsprechend auch. Wer also bereits mit einem guten bis sehr guten Objektiv arbeitet, kann hier wahre Wunder vollbringen. In diesem Blog gibt es zahlreiche Tipps, die zu zusätzlicher Schärfe eines Bildes beitragen.
Was bei der elektronischen Bildbearbeitung zu beachten ist!
Ich möchte hier keinen Artikel zum Thema Photoshop oder Gimp verfassen, sondern lediglich einen kleinen Tipp geben. Schärfen sollte man bei der Bildbearbeitung wirklich als letzten Schritt der Bearbeitung in Erwägung ziehen. So sollte man Belichtung, Kontrast, Format und die restlichen Feinheiten als letztes machen und dann erst das Bild selektiv schärfen bzw. unscharf maskieren. Idealerweise sollte man im RAW-Format fotografieren. Ob die eigene Kamera dieses Format unterstützt, kann man aus der Bedienungsanleitung entnehmen. Andere Kameras wiederum bieten die Möglichkeit die Schärfe noch vor dem Abdrücken einzustellen. Hier sollte man die eingestellte Schärfe (Achtung! Nicht mit Autofokus oder ähnlichem verwechseln) ruhig etwas runter drehen.
Foto-Lehrgänge im Internet – Eine kleine Liste!
In diesem Artikel möchte ich ein paar Internetseiten vorstellen, die meiner Meinung nach als Anlaufstelle für angehende Fotografen & Hobby-Knipser nicht fehlen dürfen. Hier werden sachlich die verschiedenen Themen in Punkto Kameraführung, Belichtung & vieles mehr behandelt. Ich habe natürlich bei Weitem noch nicht alle sehenswerten Links hier kategorisiert und bitte daher um Eure Mithilfe. Sollte also ein Link vergessen worden sein oder einfach nicht mehr funktionieren, könnt Ihr gerne eine Nachricht als Kommentar hinterlassen.
Foto-Lehrgänge:
- http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/
- http://www.digitalkamera.de/Fototipp/
- http://www.joergabendroth.de/fotokurs/index.htm
- http://www.dffe.at/
- http://www.henner.info/
- http://rofrisch.wordpress.com/fotokurs/
- http://www.fotolehrgang-online.de/
Bildgestaltung nach & vor dem Foto:
- http://www.andreashurni.ch/index2.html
- http://www.buxtehuder-fotofreunde.de/tippsundtricks.htm
- http://www.ddpix.de/nachtfotografie/
Wie gesagt, ich würde mich über Nachrichten, Mails oder SMS mit Links zum Thema freuen. Gerne werden auch weitere Kategorie-Vorschläge angenommen.
Rote Augen vermeiden bevor es zu spät ist!
Heutzutage kann man zwar alles mit den hiesigen Bildbearbeitungsprogrammen entfernen, doch warum sich die zusätzliche Arbeit machen müssen, wenn man diesen unschönen Effekt im Voraus bereits vermeiden kann? In diesem Artikel sind ein paar grundlegende Tipps die den roten Augen entgegen wirken können.
Die roten Augen treten nicht nur bei digitalen, sondern auch bei den analogen Digitalkameras auf. Denn die Ursache ist der Abstand zwischen Blitz und Objektiv im Moment der Aufnahme zu gering war. Hier wurde die rötliche Netzhaut im Auge durch den Blitz in einem Winkel beleuchtet, der die Netzhaut später auf dem Foto in einem noch intensiveren Rot darstellt. Dies Phänomen ist also kein Grund der modernen Technik. Intensiviert wird das Problem, wenn man die Person bzw. das Auge in der Dunkelheit ablichtet. Hier wird dann Pupille so weit geöffnet, dass das Blitzlicht ohne Weiteres die Netzhaut intensiv ausleuchtet.
Der erste Tipp wäre also den Abstand zwischen zu fotografierendem Objekt zu vergrößern. Alternativ kann man das Objekt auch indirekt beleuchten. Beispielsweise den Blitz in Richtung Decke einstellen. Bei Kompaktkameras kann sich das als schwierig herausstellen. Hier sollte man also einfach nur die Raumbeleuchtung erhöhen oder das natürlich Licht weitgehend im Rücken lassen, so dass die Person davon ausgeleuchtet wird. Viele Kameras haben für diesen Zweck den so genannten Vorblitz. Diesen sollte man natürlich ebenfalls nutzen. Reicht dieser nicht, sollte man es auf jeden Fall mit einem der bereits genannten Tipps versuchen.
Eine weitere Variante wäre, die Person nicht in Richtung Blitzlicht schauen zu lassen. Die Person kann beispielsweise in eine ganz andere Richtung schauen, oder einfach an den Blitz bzw. der Kamera vorbei schauen. Dies hilft oft schon wahre Wunder.
Sollte sich dennoch der rote Augen Effekt nicht vermeiden lassen, steht an einer anderen Stelle bereits eine Anleitung zur Entfernung von roten Augen mittels Adobe Photoshop CS5 zum Nachschlagen bereit. Sollten Fragen oder Anregungen bestehen, könnt Ihr Euch gerne melden oder einfach einen Kommentar hinterlassen.
Bildrauschen nachträglich reduzieren – So funktioniert’s!
Wie man Bildrauschen vorbeugen kann, habe ich bereits im verlinkten Artikel erwähnt. In diesem Artikel möchte ich erklären, wie man mittels “Carma Raw” digitalem Rauschen entgegenwirken kann. Damals konnte man bei der analogen Fotografie bereits bei der Entwicklung einen gewissen Einfluss auf das Endresultat auswirken. Heute geht das natürlich noch viel einfacher dank der digitalen Fotografie. Unser digitales Fotolabor heißt heute jedoch nicht mehr Dunkelkammer sondern Camera Raw. Mit Camera Raw kann man nicht nur die Belichtung regeln sondern auch das unerwünschte Rauschen reduzieren oder zu gestalterischen Zwecken verstärken. Doch hier widmen wir uns erst einmal der Reduzierung des oft unschönen Rauschens.
“Camera Raw” bedeutet zu Deutsch soviel wie “Kamera Roh” und lässt schon vermuten, dass es sich hierbei um die Bearbeitung von Rohdaten handelt. Dank dieser Rohdaten, die nicht in Farbe, Belichtung oder sonst einer Art automatisch korrigiert wurden, kann man noch so einiges aus seinen Bildern heraus holen. Und genau hier fangen wir an. Wir werden erst einmal das unerwünschte Rauschen reduzieren. Öffnen wir dazu ein Bild, dass wir im RAW-Format gemacht haben. Adobe Photoshp beispielsweise hat bereits dieses Camera Raw integriert. Viele digitale Spiegelreflexkamera-Hersteller liefern beim Kauf die notwendige Software zur Bearbeitung von RAW-Dateien bereits mit.
Detail-Einstellungen mit Camera-Raw:
Öffne das Bild mit Camera Raw bzw. mit Adobe Photoshop und wechsle in Reiter “Details”. Im unteren Teil der Einstellungen widmen wir uns der “Rauschreduzierung”. Dort finden wir zwei Regler. Einmal den Regler Luminanz und einmal den Regler Farbe. Um das körnige Helligkeitsrauschen zu vermindern, muss hier der Regler Luminanz nach rechts geschoben werden. Um das so genannte Farbrauschen zu reduzieren, dass übrigens sehr häufigen in den dunklen Tiefen zu sehen ist, muss der Regler “Farbe” nach rechts geschoben werden.
Doch Vorsicht ist bei diesen Reglern geboten. Hier werden nämlich nicht nur Rauschpixel reduziert, sondern auch andere Pixel weich gezeichnet. Hier sollte also nicht zu hoch mit den Reglerwerten gehandelt werden, um nicht unnötige Bildinformationen zu ruinieren.
Im Anhang habe ich meine beiden Ergebnisse verlinkt, die bis auf die Reduzierung des Rauschens komplett unbearbeitet sind. Sollten hier also noch Fragen oder Ideen auftauchen, könnt Ihr Euch gerne melden.
Farben, Emotionen & ihre Wirkung
Farben dienen nicht nur der optischen Gestaltung, sondern beeinflussen auch unsere Stimmung. Sie weisen uns bewusst oder unbewusst auf verschiedene Wege, die wir jeden Tag zu meistern haben. Farben beeinflussen Trends, Gefühle und natürlich unser Gemüt. Umso wichtiger ist es, dass wir das Thema Farbe einmal genauer beschäftigen. In diesem Artikel möchte ich kurz die Farben vorstellen, die verschiedene Gefühle und Assoziationen in uns hervorrufen.
Die Übersicht der Farben:
- Rosa ist eine romantische Farbe.
- Orange wirkt eher wärmend auf unser Gemüt.
- Wer die Farbe “Gelb” nutzt, kann Fröhlichkeit vermitteln.
- Wobei die Farbe “Grün” dann eher frisch wirken wird.
- Dunkelgrün wirkt dagegen eher natürlich.
- Die Farbe “Königsblau” ist dagegen majestätisch & edel.
- Wer die Farbe “Himmelblau” nutzt, gestaltet eher technisch.
- Rot ist eine sehr leidenschaftliche Farbe.
Man sieht also eindeutig, dass die verschiedenen Farben unsere Wahrnehmung beeinflussen können. In den oberen Sätzen lässt sich die Wahrnehmung nur sehr schwer wiedergeben. Doch mann kann es auch selbst einmal mit dem Bildschirmhintergrund, einem Hintergrund für ein Foto oder Gemälde nutzen, um die verschiedenen Wirkungen zu erkennen.
Die Damen und Herren des Fraunhofer Instituts haben da ein schönes Beispiel mit Beschreibung der verschiedenen Farben zur Verfügung gestellt. Etwas weiter unten gibt es den Link zur Ansicht des Beispiels. Dort kann man dann testen, wie die Farben auf einem selber wirken und welche Emotionen sie hervorrufen können.
IPSI – Fraunhofer
Fotos mit verschiedenen Werkzeugen aufarbeiten, schärfen und intensiver gestalten!
In diesem Artikel geht es um weit mehr, als partiellen Kontrast und unscharf zu maskieren. Neben den Gradiationskurven, der Arbeit mit Masken erkläre ich hier, wie man aus einem simplen Foto die Haut so glättet, dass man einem Gemälde nahe kommt. Hier wird nicht einfach nur eine Beauty-Retouche gemacht, sondern auch die Zähne korrigiert, das Bild repariert, Fältchen entfernt und vieles mehr. Ich hoffe, dass ich in diesem Artikel die Arbeit mit dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop etwas näher bringen kann. Wer bei der Umsetzung dieses Artikels auf seine Grenzen stößt, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.
Was wird benötigt?
- Portrait-Foto einer Frau oder eines Mannes
- Adobe Bridge
- Adobe Photoshop
- Ca. 1 Stunde Zeit
- wenig Basiswissen
1. Raw-Bearbeitung des Bildes:
Wurde das Bild in RAW-Format geknippst, können wir mit den maximalen Bildinformationen arbeiten. Warum das so ist, möchte ich an dieser Stelle nicht erklären, da diese Erklärung bereits an anderer Stelle gegeben wurde. Öffnen wir also nun das betroffene Foto in Adobe Bridge. Vorzugsweise wählen wir ein Bild mit dunklem und einheitlichen Hintergrund, damit das Bild frei von ablenkenden Elementen ist und der Fokus alleine auf das Gesicht des Porträts liegt. Wechseln wir nun in das Tool Gradiationskurve und setzen die Schatten auf Null. Als Tonwertkurve wird der Wert “Linear” ausgewählt. Jetzt wirkt das Bild zwar insgesamt etwas stumpfer, was es aber für unserer Zwecke tun soll.
Passen wir im nächsten Schritt nun die Farbtemperatur des Bildes an, da wir bereits oben geschrieben das Bild derzeit etwas stumpf wirkt. Diese Einstellungen nehmen wir in Adobe Bridge unter dem Reiter “Grundeinstellungen” vor. Hier müssen wir den Weiß- (Lichter) und Schwarz-Punkt (Tiefen) anpassen. Hier sollte nach eigenem Ermessen gehandelt werden. Zum Schluss kann man dem Bild noch einen gewissen Farbstich geben. Dies macht man mit dem Regler der “Farbtemperatur”. Ist das erledigt, öffnen wir das Bild in Adobe Photoshop und widmen uns nun der detaillierten Bearbeitung unseres Fotos.
2. Die Reparatur in Adobe Photoshop:
Als erstes sollten wir nun die unreine Haut säubern. Dazu erstellen wir erst einmal eine neue Ebene und wählen den Bereichsreparatur-Pinsel (Taste: J) aus und zoomen uns das Foto auf 100 Prozent heran. Dies können wir auch mit der Tastenkombination STRG+ALT+Null erzielen. In der kompletten Ansicht sind eventuelle Unreinheiten einfacher zu sehen und können so effektiv behandelt werden. Die Pinselgröße sollte nicht viel größer als die Fehler in der Haut sein. Auch ist es wichtig, dass oben “Alle Ebenen aufnehmen” aktiviert ist, damit der Pinsel versteht, woher er seine Korrektur beziehen muss. Außerdem sollte der Fehler nur mit vereinzelten Klicks korrigiert werden. Der Pinsel nimmt nun unmittelbar in der Nähe die Hautfarbe als Korrekturwert und verändert die Fehler so, dass sie nicht mehr zu sehen sind.
Man kann übrigens mit diesem Tool wunderbar kleinere Fältchen entfernen, jedoch sollte man hier beim Hals besonders vorsichtig sein, damit man den Schattenübergang nicht ruiniert. Aber eigentlich kann man mit dem Werkzeug nichts falsch machen. Probieren wir es einfach aus.
Nun werden wir etwas mehr Kontrast an den Rändern hinzufügen. Dazu müssen wir erst einmal eine neue Ebene erstellen und die bereits existierenden (sollten an dieser Stelle nicht mehr als 2 Stck. sein) kopieren wir auf diese gerade erstelle Ebene. Dies geht bequem mit der Tastenkombination ALT+UMSCHALT+STRG+E. Nun wählen wir den Scharfzeichnungsfilter und darunter den Reiter Unscharf maskieren mit den Werten 50 Prozent bei der Stärke und beim Radius werden ca. einhundert Pixel ausgewählt. Jetzt ist das Bild etwas überschärft. Um das zu unserem Vorteil zu machen fügen wir nun dieser Ebene eine Maske hinzu. Wählen wir hier nun einen schwarzen, weichen Pinsel mit einer zwanzig prozentigen Deckkraft. Nun sollten alle dunklen bzw. zu hell geratenen Bereiche freigelegt werden. In der Regel sind das die Augen, Teile der Haare, usw.
Als nächstes widmen wir uns dem Kontrast des Bildes. Dieser soll nun insgesamt etwas hoch geschraubt werden. Um dies zu tun, müssen wir nun eine Gradiationskurve-Ebene hinzufügen. Hier müssen nun zwei Punkte gesetzt werden. Ein Punkt muss am Tiefen-Punkt und einer am Lichter-Punkt gesetzt werden. Bei mir sind die Werte beim Tiefen-Punkt wie folgt: Ausgabe = 64 und Eingabe = 64. Beim Lichter-Punkt sind die Werte wie folgt: Ausgabe = 190 und Eingabe = 190. Ist das erledigt, ziehen wir nun die Kurve so, dass sich ein flaches kleines S bildet. Also muss der Tiefen-Punkt leicht nach unten gezogen werden und der Lichter-Punkt leicht nach oben geschoben werden. Hier muss darauf geachtet werden, dass die weißen Bereiche im Gesicht nicht zu stark hervortreten. Auch hier gilt einfach mit den Reglern spielen.
Um die verschiedenen Details zurückzuholen, müssen wir nun mit der Ebenenmaske arbeiten, die bei unserer Einstellungsbene standardmäßig beigefügt ist. Denn hier werden wir nun Lichter- und Schatten-Details freilegen. Um dies zu tun, benötigen wir einen schwarzen Pinsel mit einer Deckkraft von 30 Prozent. Hier sollten wir nun die zu hellen Stellen auf der Haut überdecken. Je nachdem wie das Licht fällt können das häufig die Wangen der Person sein, die bearbeitet werden müssen.
Im nächsten Schritt widmen wir uns den Augen unserer Person. Hier können wir mit dem selben Pinsel arbeiten, jedoch mit angepassten Werten. Nehmen wir als Deckkraft den Wert 100 Prozent. Hier holen wir uns nun sämtliche Details von Iris, Pupille und den zu dunklen Passagen im Auge zurück.
Nun werden wir uns den Haaren etwas mehr widmen. Im nächsten Schritt versuchen wir den Glanz der Haare etwas aufzuhellen. Nicht zu viel, sondern nur so, dass sie etwas mehr an Stärke bekommen. Erstellen wir also eine neue Einstellungsebene. Nehmen wir hier wieder die Gradiationskurve und setzen zwei Punkte. Einen Punkt setzen wir unten links im Tiefen-Bereich. Einen anderen Punkt setzen wir im helleren Lichter-Bereich auf. Achten wir aber hierbei, dass das Bild nicht zu verschlimmbessert wird. Nun arbeiten wir wieder mit der Stanradmaske dieser Einstellungsbene und einem Pinsel mit einer Deckkraft von etwa 30 Prozent. Übermalen wir hier nun die Lichter nach eigenen Geschmack und Ermessen.
DIe Haut muss nun noch geglättet werden, da das Bild sonst zu kontrastreich wirkt. Erstellen wir dazu eine neue Ebene und kopieren alle vorigen Ebenen dort hinein. Wir erinnern uns an das Tastenkürzel STRG+ALT+UMSCHALT+E. Nun wählen wir den Gaußscher-Weichzeichnungsilter und nehmen den Wert 10 Pixel. Als nächstes nehmen wir den Rauschfilter und fügen ein Rauschen mit folgenden Werten hinzu. Ausgewählt muss “Gaußsche Normalverteilung” sein und bei Stärke sollte der Wert 4 Prozent angegeben werden. Als nächstes müssen wir für diese Ebene eine neue Maske anlegen. Diese muss nun invertiert werden. Dies geht mit STRG+i. Hier werden wir nämlich nun dem Gesicht einen leichten Zuckerguss verpassen. Dazu wählen wir wieder den Pinsel mit einer weichen Spitze aus. Jetzt pinseln wir das Gesicht also etwas weicher und entfernen hässliche Poren und unnötige Strukturen. Dabei müssen wir jedoch darauf achten, dass Haare, Augen, Lippen und Randlinien von Nase, Wangen, Kiefer und anderen Bereiche ausgespart werden. Ist das Gesicht soweit zurecht gepinselt, spielen wir noch etwas mit der Deckkraft, bis das Bild etwas natürlicher wirkt.
Als Vergleich die Bilder. Einmal in unbearbeiteter Version und einmal bearbeitet anhand dieser kleineren Anleitung.
Ein paar hilfreiche Tipps zum Thema Porträtaufnahmen!
Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Porträtfotografie. Mal gut, mal besser mal weniger gut. Ich lies mich in zahlreichen Foren, Zeitschriften & anderen Foto-Magazinen zum dem Thema ein. Immer nach der Frage des idealen Portraits. Ich bekam zahlreiche Einstellungen präsentiert, die je nach Umgebung, Licht & Person variierten. Die Frage also nach der idealen Einstellung kann man nicht beantworten. Doch neben den zahlreichen Einstellungen bekam ich auch zahlreiche Tipps was die fotografische Gestaltung anbelangt. In einem anderen Artikel, bin ich bereits auf ein paar Sachen eingegangen. Hier werde ich versuchen, die restlichen Dinge wiederzugeben.
Vertrauen zwischen Fotograf & Modell:
Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn fotografieren darf wird mir meist ein komischer Blick zugeworfen. Klar, wer lässt sich auch schon gerne ohne Weiteres fotografieren. Ist das Modell aber erst einmal bereit, sollte man dafür sorgen, dass sich die Person auch während der Foto-Session wohl fühlt. Es schadet also nicht, wenn man der zu fotografierenden Person erklärt, was man vor hat. Man kann auch einfach ein paar Testaufnahmen machen und ruhig mal fragen, was die Person darüber denkt.
Anweisungen im gesunden Rahmen:
Meistens fotografiere ich Freunde, Bekannte und Verwandte. Da ich hinter der Kamera stehe, sehe ich was im Bild vielleicht stört oder unnatürlich aussieht. Um das Modell ins rechte Licht zu rücken, kann man ruhig ein paar klare Anweisungen geben. Hierbei sollte man aber natürlich darauf achten, dass diese Anweisungen freundlich und positiv geschehen. In den meisten Fällen passiert dies aber von ganz alleine.
Der Aufheller zur Vermeidung von dunkeln Schatten:
Man kann sie zwar mit etwas Praxis in den diversen Bildbearbeitungsprogrammen entfernen, aber warum sollte man sich die Arbeit machen, wenn man sie sich nicht von vorne rein ersparen kann. Nimm dazu einfach mal einen faltbaren Reflektor in weiß oder silber und lass das Modell oder jemanden der Dich beim Shooting unterstützt das Teil auf Brusthöhe halten. Mann kann hier auch ein Stück weißen Karton oder ähnliches nehmen.
Portrait-Aufnahmen im Querformat:
Ist die Person zu mittig fixiert, kann das Foto relativ langweilig wirken. Hier solltest Du darauf achten, dass im Bild genug Platz nach links oder nach rechts ist. Das ist jedoch nur ein Vorschlag. Am besten ist, Du probierst es selber aus.
Der Diffusor für Jedermann:
Wer natürliches Licht bei Innenaufnahmen vom Fenster bezieht kann schnell das Problem bekommen, dass das einwirkende Sonnenlicht zu stark ist. Ein einfacher Tipp ist es die weißen Gardinen zu zu ziehen. Etwas, aber nicht viel, aufwendiger ist es, ein weißes Laken oder einen Duschvorhang vor das Fenster zu hängen. Man kann die Person aber auch ein bis zwei Meter vom Fenster entfernen, um ein weiches Licht zu bekommen.
Das sind ein paar Tipps, die ich mir in den letzten Wochen & Monaten geben lassen habe. Vielleicht habt Ihr ja noch etwas, dass ich hier vergessen habe. Also, einfach melden
Bildrauschen vermindern – ein paar scharfe Tipps
Wer noch eine analoge Kamera sein Eigen nennen kann, hat das Problem gar nicht erst. Das Rauschen tritt zu dem nicht nur bei den billigsten Kompaktkameras, sondern auch bei bei den teuersten DSLR-Apparaten. Natürlich gibt es viele Programme, die das Rauschen im Nachhinein versuchen zu reduzieren, doch kann man dem schon vor Beginn der Fotografie mit einigen Tricks entgegen wirken. In diesem Artikel versuche ich ein paar Tipps zu geben, die der Problematik zu helfen versuchen.
Korrektur-Methoden in der eigenen Kamera:
Die meisten gängigen Kameras haben einen oder mehrere integrierte Rauschfilter, die zur Reduzierung von Bildrauschen beitragen sollen. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass die Filterung nicht im Detail zu steuern ist, sondern lediglich eine De- bzw. Aktivierung des oben genannten Filters möglich ist. Hierbei kann man dann ebenfalls keinen Unterschied zwischen Helligkeitsrauschen, Farbrauschen oder so genannte Hotpixel machen. Es werden also jegliche Arten des Rauschens im Bild gleich behandelt. Sei es gewollt oder nicht. Hat man eine Kamera, die eine Filtersteuerung zulässt, sollte man dies natürlich beim Fotografieren überprüfen. Ob das mit Deiner Kamera möglich ist, solltest Du im entsprechenden Benutzerhandbuch nachschlagen. Mein Tipp wäre hier jedoch mit einer Software zu arbeiten, die auf dem eigenen Rechner zu installieren ist und den Filter der Kamera komplett zu deaktivieren. Allerdings sollte man dann dabei beachten, dass in der Nachbearbeitung eines Bildes wesentlich mehr Zeit investiert werden muss.
Vorbeugende Maßnahmen zur Verminderung von Rauschen:
Ist das Foto geschossen kann man nur noch hoffen, dass die Kamera den Rauschfilter oder das Programm zur Nachbearbeitung und Reduzierung des Rauschens, einen guten Dienst macht. Man kann jedoch mit einigen kleineren Maßnahmen das Rauschen im Bild um ein Vielfaches reduzieren. Ein paar Tipps, die es zu beachten gilt, wenn man sich unnötige Arbeit ersparen möchte. Als erstens solltest Du also darauf achten, dass Dein Lieblingsstück (hier meine ich die Kamera und nicht deine(n) Liebste(n)) gut vor Wärme geschützt ist. In der Regel kann man die Kamera bei Betriebstemparaturen von 0° bis 40° Celsius nutzen. Hierbei ist aber darauf zu achten, dass ein kälterer Sensor weniger Rauschen im Bild verursacht als ein wärmerer Sensor. Also solltest Du die Kamera nicht unnötig in der Sonne liegen lassen, sondern auch mal weg räumen. Nutzt Du die Kamera für einen gewissen Zeitraum nicht, solltest Du die Kamera besser komplett ausschalten, da der Sensor ebenfalls im Standby-Modus Hitze erzeugt. Nutzt Du die Kamera also nicht, kannst Du sie ruhig komplett ausschalten.
Auch die Art der Belichtung kann eine wesentliche Rolle beim Rauschen spielen. So werden beispielsweise Langzeitbelichtungen zur Erwärmung des Sensor beitragen, was wiederum ein höheres Risiko im Bildrauschen bedeuten kann. Somit sind also kürzere Verschlusszeiten eine bessere Wahl.
Das leidige Thema LiveView spielt auch hier wieder eine wesentliche Rolle. So haben verschiedene Kameras das Problem, dass der optische Sucher einfach fehlt und durch eine Live-Vorschau ersetzt wurde. Um eine permanente Vorschau zu liefern, muss der Sensor permanent arbeiten und erhitzt folglich auch. Dies passiert zwar nicht sofort, aber sein wir mal ganz ehrlich. Packst Du Deine Kamera nach einem Foto wieder in die Tasche?
Ist es also an Deiner Kamera möglich, die LiveView-Funktion zu deaktivieren und den optischen Sucher zu nutzen, solltest Du dies bei einer etwas längeren Session auch tun.
Kommen wir nun zum ISO-Wert. Dieser Wert ist in den meisten Kameras wählbar. Je höher hier der Wert ist, umso größer auch die Gefahr des Rauschens. Möchte man bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren, kommt man nicht um einen höheren Iso-Wert herum. Hierbei sollte man also darauf achten, dass man bei schlechten Lichtverhältnissen also immer ein gutes Stativ zur Hand hat. Noch besser wäre, das Automatik-Programm der Kamera zu deaktivieren, den Iso-Wert herunter zu drehen und eine längere Belichtungszeit einzustellen. Welcher ISO-Wert bei welcher Kamera am geeignetsten ist, lässt sich pauschal leider nicht beantworten. Doch es ist allgemein bekannt, dass ein niedriger Wert rauschärmere Bilder liefert als ein höherer Iso-Wert.
Hat man die oben genannten Punkte beachtet und trotzdem ein gewisses Rauschen im Bild zu vermelden, gibt es verschiedene Programme, die dem entgegen wirken sollen. Eine kleine Liste der Programme die zur Reduzierung beitragen sollen habe ich hier einmal zusammen getragen:
- http://de.acdsee.com/
- http://www.neatimage.com/
- http://akvis.com/de/noise-buster/
- http://www.picturecode.com/nn_features.htm
- http://www.stoske.de/digicam/Programme/noiseremove.html
- u.v.m.
Wie bereits oben erwähnt spielen die Lichtverhältnisse beim Fotografieren ebenfalls eine große Rolle. So kann man zum Beispiel durch helleres bzw. richtiges Belichten dem Rauschen im Bild entgegen wirken. Eine große Hilfe bei den heutigen Kameras ist das Histogramm. Fokusiert man das gewünschte Objekt, kann man einen prüfenden Blick auf das Histogramm werfen. Ist es auf der rechten Seite ausgeprägter als auf der linken Seite bzw. in der Mitte, hat man vielleicht ein zu helles Bild, kann aber im Bildbearbeitungsprogramm das Bild bequem nachdunkeln. Denn sollte ein Bild zu dunkel fotografiert werden und man hellt es im Programm seiner Wahl auf, zieht man auch automatisch ein ungewolltes Rauschen mit ins Bild. Andersrum geht das wunderbar.
Das war’s erstmal von meiner Seite. Vielleicht fällt Euch ja noch etwas ein, dass hier rein passt. Ich würd’ mich auf jeden Fall über ein Kommentar freuen.
Schärfere Fotos, wenn man folgende Tipps beachtet…
Die noch so beste Kamera macht leider Gottes keine Profis aus uns. Jedoch sollte man bereits beim “Abschuss” des Fotos darauf achten, dass man alles dafür getan hat, um das Bild der Begierde so scharf wie möglich zu machen. Was bringt uns nämlich ein tolles Foto, wenn man es am heimischen Bildschirm anschaut und feststellen muss, dass es auf dem LCD-Display der Kamera wesentlich schärfer aussah, als es jetzt der Fall ist. Klar sollte man eine ruhige Hand besitzen, wenn man ein Foto aus dem so genannten Handgelenk macht, doch dass alleine reicht nicht. In diesem Artikel möchte ich die Dinge erwähnen, die man eigentlich besitzen sollte, wenn man alles für das scharfe Foto getan haben möchte.
Beginnen wir also mit dem Grund-Element für Fotografen. Dem Stativ. Hier sollte man nicht aufs Portmonnaie achten, da die günstigen Teile in der Regel zwar gut aussehen, aber nicht ihren Zweck erfüllen. Stative kann man übrigens auch bei Tageslicht benutzen, denn egal bei welcher Wetterlage vermeiden sie so unschöne Verwackler, die das ganze Bild zerstören können. Ich persönlich habe mir ein Stativ von www.giottos.de gekauft, da es in verschiedenen Testberichten gut abgeschnitten hat. Ausgeben kann man hier natürlich einiges, wenn man denn auch etwas wirklich gutes haben möchte. Stative für Einsteiger gibt es bereits ab 150 Euro und können bis zu 700 Euro kosten.
Ein Stativ ohne Kopf ist wie eine Kamera ohne Objektiv. Meiner Meinung nach sind Kugelgelenkköpfe wesentlich leichter zu bedienen als zwei- oder drei-Wege Köpfe. Bei Kugelgelenkköpfen sind die Einstellungen meiner Meinung nach wesentlich genauer und besser nachzuvollziehen. Das jedoch, sollte jeder für sich selber entscheiden und einfach mal bei einem Foto-Dealer seines Vertrauens ausprobieren. Wer viel Geld für ein gutes Stativ ausgegeben hat, kann auch ruhig ein paar Euro mehr für einen Kopf ausgeben. Diese beginnen in der Regel zwischen 50 Euro und gehen rauf bis 300€.
Wer den Auslöser an der Kamera drückt sorgt für Bewegung der Kamera. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen.Entweder kauft man sich für wenig Geld (bereits ab 10 Euro) ein Kabelauslöser oder man springt auf die etwas teurere Variante der drahtlosen Fernauslöser um. Diese gibt es bereits ab rund 30 Euro und sind heutzutage sogar mit dem Handy bedienbar. Man sollte aber meiner Meinung nach darauf achten, dass man keinen mechanischen Fernauslöser (Kabel, Draht,etc.) benutzt, da diese ebenfalls für “schlechte” Schwingungen sorgen können. Wer sich das Geld für die Anschaffung eines Fernauslösers sparen möchte, kann ganz einfach den integrierten Self-Timer der eigenen Kamera nutzen. Hier setzt man einfach den Zeit-Intervall auf 5 Sekunden und bewegt die Kamera danach nicht mehr. Mein persönlicher Favorit, wenn man mal keinen Auslöser dabei hat.
Die Spiegelvorauslösung. Die meisten Kameras haben diese Funktion heutzutage. Mit dieser Funktion wird der Kamera-Spiegel fixiert, so dass dieser beim Drücken des Auslösers nicht mehr bewegt wird. Auch hier erspart man sich unschöne Wackler. Ob die eigene Kamera diese Funktion unterstützt, kann man im Benutzerhandbuch nachlesen. Jede Kamera hat andere Optionen, daher kann und will ich auch nicht näher auf diese Funktion eingehen.
Wer vielleicht den einen oder anderen Tipp für die Ergänzung des Artikels hat, kann sich gerne melden.







