Photoshop Aktionen richtig nutzen & verstehen!

Photoshop Aktionen richtig nutzen & verstehen

Photoshop-Aktionen (Actions) sind der schneller Helfer, wenn man mehrere Ebenen (egal ob Einstellung, Filter oder Sonstiges) abarbeiten möchte. In diesem Blog, habe ich bereits zahlreiche Aktionen zu Photoshop vorgestellt, die das Leben im Umgang mit Adobes Photoshop erleichtern. In diesem Artikel möchte ich kurz erklären, wie man diese Aktionen lädt, nutzt und auch bearbeitet. Auch wie man Aktionen aufzeichnet (record) möchte ich in diesem Artikel erklären. Doch beginnen wir erst einmal mit dem Herunterladen und installieren einer solchen Photoshop-Aktion.

In meinem Beispiel nutze ich Adobe Photoshop CS5. Sollte es bei älteren Versionen zu Problemen kommen, kannst Du Dich natürlich gerne bei mir melden. Ich werde die Anleitung dann entsprechend anpassen bzw. Deinen Fragen mit Rat & Tat zur Seite stehen. ;)

Das Fenster “Aktionen”:

Zu erreichen ist das Fenster Aktionen über die Taste “F9″ oder über das Navigationsmenü. Um das Fenster Aktionen über die Navigation zu erreichen, musst Du oben auf “Fenster” und dann auf “Aktionen” gehen. Es öffnet sich nun dieses Fenster. (siehe Screesnhot).

Die Ansicht ist relativ verständlich. So sieht man in der jetzigen Ansicht verschiedene Verzeichnisse, die als Überkategorie dienen. Adobe Photoshop bietet in seinen Standardaktionen verschiedene Möglichkeiten, die dem zu bearbeitenden Bild das gewisse Etwas verleihen. Doch man muss es nicht bei den Standardaktionen belassen. So habe ich mir mehrere Aktionen von verschiedenen Internetseiten heruntergeladen und fein sortiert abgespeichert. Zum Beispiel sind im Verzeichnis “Hateworx.org” einige selbst erstellte Aktionen, die immer wieder kehrende Prozesse bei der Bildbearbeitung speichern und mir somit etwas Zeit und ein paar Mausklicks ersparen.

Man kann diese Ansicht aber auch ändern. Photoshop bietet zum Beispiel auch die Möglichkeit, aus der hier gezeigten Ansicht in den “Schaltflächenmodus” wechseln. Oben rechts im Fenster ist ein Kleines Icon zu sehen, dass einen nach unten gerichteten Pfeil neben vier Linien zeigt. Klickt man auf dieses Icon, so kann man den oben genannten Modus auswählen. Dieser Modus kann meiner Meinung nach, sehr konfus wirken, wenn man zu viele Aktionen installiert hat. Ich wollte diesen hier aber nicht unerwähnt lassen. Wer damit besser zurecht kommt, kann ihn aber gerne nutzen. Denn spätestens jetzt weisst Du, dass es ihn gibt. ;)

Klickt man auf das oben erwähnte Icon, hat man neben dem Schaltflächenmodus auch andere Reiter, die in diesem Artikel von Bedeutung sind. Beginnen wir also hier nun mit der Installation einer fertigen Aktion. (Aktionen gibt es übrigens bei uns kostenlos als Download)

Ich gehe nun mal davon aus, dass Du Dir bereits eine passende Photoshop Aktion heruntergeladen hast. Um diese Aktion zu laden & zu installieren brauchst Du nicht viel. Klicke erst einmal im Kontextmenü auf “Aktionen laden”. Es öffnet sich nun der Dateibrowser. Hier navigierst Du nun zur gewünschten Photoshop Aktion (Übrigens: Photoshop Aktionen haben die *.atn) und klickst diese mit Deiner Maus an. Als nächstes musst Du nun auf Laden klicken. Was die Installation Deiner Photoshop-Aktion angeht, so kann man doch sagen, dass das ein Kinderspiel war. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass man einen Unterschied bei den Sprachen machen muss. So kann es nämlich vorkommen, dass eine mit einer englischen Photoshop-Version die Photoshop-Aktion auf einer deutschsprachigen Photoshop-Version nicht hundertprozentig funktionieren. Doch wie man hier Abhilfe schafft, erkläre ich etwas später.

Da wir nun die gewünschte Photoshop-Aktion geladen und installiert haben, wollen wir diese natürlich auch einmal auf unserem Bild ausprobieren. Um dies zu tun, musst reicht es, wenn Du im Aktionen-Fenster die entsprechende Aktion einmal anklickst. Diese ist nun vorausgewählt. Als nächsten Schritt klickst Du im unteren Bereich einfach auf den “Play-Button” (Pfeil, der nach rechts zeigt). Es geht jetzt alles relativ schnell und die verschiedenen Einstellungen dieser ausgewählten Aktion werden nacheinander abgearbeitet. Zeitgleich werden nun auch im Ebenen-Fenster (Taste: F7) die verschiedenen Einstellungen in Form von so genannten Ebenen dargestellt. Insofern das Resultat dieser Aktion unseren Wünschen entspricht, können wir das Bild nun so abspeichern. Möchte man aber vielleicht an der einen oder anderen Ebene etwas verändern, kann man diese Ebene einfach anklicken und mit den gewünschten Werten anpassen. Doch hier möchte ich an dieser Stelle nicht weiter auf das Ebenen-Fenster eingehen, da dieser Artikel sich ja mit den Photoshop-Aktionen befasst. :)

Machen wir nun mit dem Aktionen-Hauptfenster weiter. Man kann verschiedene Schritte in einer Aktion überspringen lassen. Hier im Beispiel sieht man, dass ich die Einstellung namens “Aktuelle Einstellungsebene einstellen” abgewählt habe. Dieser Schritt wird nun ganz einfach übersprungen. Wann diese Funktion hilfreich ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Die roten Haken zeigen Dir hier, dass nicht alle Schritte dieser Photoshop Aktion ausgeführt werden. Sie dienen beispielsweise der Übersicht, wenn der Aktionen-Ordner geschlossen ist und die verschiedenen Schritte verborgen sind.

Der nächste Punkt in diesem Fenster ist das kleine Kästchen neben dem Haken bei “Aktuelle Ebene einstellen”. Ist dieses Icon, wie hier zu sehen, aktiv wird beim Abspielen dieser Aktion hier Halt gemacht und auf Eingabe Deiner Werte gewartet. Sehr hilfreich wie ich finde. So kann man beispielsweise bei Sprachkonflikten hier die gewünschte Änderung machen, um diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Dieses gleiche Icon in rot dargestellt weisst hier ebenfalls wieder darauf hin, dass eine Änderung bzw. Eingabe des Benutzers notwendig sein wird und dient somit ebenfalls der Übersicht.

Bis hier hin sind wir fertig mit dem Laden und abspielen einer Photoshop-Aktion. Als nächstes Schritt werden wir uns nun dem Aufzeichnen einer eigenen Photoshop Aktion widmen. Keine Sorge, das Speichern einer Photoshop-Aktion geht mindestens genau so einfach von der Hand wie das Laden & Abspielen.

Warum sollte man denn überhaupt Photoshop-Aktionen aufzeichnen wollen? Nun, eigentlich ist es ganz simpel. Hat man verschiedene Einstellungen und Arbeitsabläufe in Adobe Photoshop, die immer wieder gleich sind, macht es sinn, sich diese Abläufe aufzuzeichnen und bei Bedarf einfach abzuspielen. Der zweite Aspekt ist ebenfalls nicht ganz uninteressant. So kann man beispielsweise sein Können als Photoshop-Aktion abspeichern und zum Verkauf anbieten. Es gibt mittlerweile zahlreiche Internetseiten, die dies kostenlos oder halt kostenpflichtig tun.

Gut, beginnen wir nun also mit dem Aufzeichnen einer Aktion. Dazu haben wir die Möglichkeit, im unteren Bereich des Aktionen-Fensters (neben der Mülltonne) auf dieses kleine Quadrat zu klicken. Es öffnet sich dann ein neues Fenster mit verschiedenen Einstellungen & Optionen unserer noch zu erstellenden Aktion.

Wir können unserer Photoshop natürlich als erstes überhaupt einen Namen geben. Am Besten wäre es, wenn Du einen Namen wählst, der Dir später die Auswahl Deiner Aktion erleichtert.

Bei “Set” kannst Du ein Verzeichnis auswählen, dass Du bereits erstellt hast, in dem dann auch die entsprechende Aktion abgelegt & gespeichert wird.

Um diese Aktion später schneller aufrufen zu können, kannst Du auch eine Reihe vorgegebener Tasten- und Tastenkombinationen festlegen. In diesem Beispiel genügt es also, wenn diese Aktion mit der Taste “F3″ zu starten.

Ich kategorisiere meine Aktionen gerne. So habe ich bei den wichtigen und wiederkehrenden Aktionen die Farbe rot ausgewählt. Dies wird dafür sorgen, dass die Aktion im Aktionen-Fänster später rot hinterlegt ist.

Wenn Du nun auf Aufzeichnen klickst, wird jede Einstellung und jeder Befehl, der von Dir in Adobe Photoshop gemacht wird in diese Aktion geschrieben und aufgezeichnet. Dies kannst Du auch daran erkennen, dass unten der rote Kreis im Aktionen Fenster farbig (rot) und eingdrückt dargestellt wird. DIe Aufzeichnung kannst Du also mit einem Mausklick auf diesen roten Button beenden.

Deine Photoshop-Aktionen sind nun auch “physisch” auf Deiner Festplatte gespeichert und können somit per Mail verschickt, als Download oder einfach gesichert werden. Bei Adobe Photoshop CS 5 kannst Du diese Aktionen unter “C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CS5\Presets\Actions” finden. Das war’s erstmal von mir. Sollte ich irgendwas vergessen haben, kannst Du Dich gerne bei mir melden. ;)

 

 

 

Kostenloses Videomaterial zum Thema Studio-Fotografie von Galileo-Press!

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Pavel Kaplun, ein Fotograf der die Videos von Galileo-Press ausführlich zum Thema Studio-Fotografie kommentiert. Er klärt die Fragen zum Thema Ausstattung wie zum Beispiel Lichtformer, Stative und vieles mehr. Darüber hinaus zeigt er auch zahlreiche günstige Alternativen zur teuren Profi-Ausstattung.

Nach einer kurzen Erklärung, macht Pavel mit einer kleinen Studioführung weiter, die ein gut sortiertes Equipment demonstriert. Anhand dieses Videos wird beispielsweise gezeigt, welche Voraussetzungen die Räumlichkeit für ein schickes Studio erfüllen sollten.

Weiter geht es dann mit der Erklärung zur geeigneten Ausrüstung. Er geht auf die Minimalausrüstung, sowie die professionelle Ausrüstung für Studio-Fotografen ein. Auch hier erfährt man, wie man schnell und unkompliziert einen eigenen Reflektor “bastelt”. Dies und vieles mehr erwartet Dich in diesem Video.

 

 

Die Videos können separat abgespielt werden oder halt nach einander einzeln aufgerufen werden. Wer die Videos direkt als jeweiliges Kapitel aufrufen möchte, findet unten die passenden Links. Viel Vergnügen damit. ;)

 

 

21
Apr 2011
AUTOR David
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Fotos im Filmlook mit dem Loomax-Effekt erstellen – So funktioniert’s!

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Es gibt diese Filme, die diesen unbestechlichen Stil haben. Die Lichter, die Farben, sowie das restliche Drumherum geben einem Film das gewisse Etwas. Warum sollte man diesen Stil nicht auch auf seinen Fotos wiedergeben? Der Autor von 17° hat dazu ein recht gut verständliches Video mit stimmungsvoller Hintergrundmusik erstellt, dass diese Prozedur in Adobe Photoshop erklärt. Dieses Tutorial lässt für diesen Weg der Bildbearbeitung keine Fragen offen. Sollte dennoch das eine oder andere unklar sein, kannst Du Dich gerne bei uns melden. Wem dieser Stil nichts sagt, sollte sich unbedingt mal die dazugehörige Flickr.com Seite anschauen.

26
Feb 2011
AUTOR David
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Den Lomo-Look mittels Adobe Photoshop CS nachmachen!

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Wem der Begriff Lomo nichts sagt, braucht seinen Kopf nicht gleich in den Sand stecken. Denn in ein paar Sätzen erkläre ich, woher der Begriff “Lomo” eigentlich stammt und was er damals, also in den wilden Achtzigern, bewirkte. Wer diesen Look nachher mit seinen Fotos selber “nachbauen” möchte, sollte sich dieses Tutorial zur Lomografie anschauen.

Woher stammt der Begriff LOMO eigentlich? Nun, wie bereits oben erwähnt, ist der Begriff in den achtziger Jahren entstanden. Und zwar wurde eine russiche Firma “LOMO” Namensgeber der Lomo Compact Camera. Nach circa zehn Jahren dann, haben österreichische Studenten den damals typischen Lomo-Look als Kunstform für die eigenen Bilder genutzt. Somit wurde nicht nur dieser Effekt bekannt, sondern auch die damals billige Kamera der Marke Lomo weltbekannt.

In dieser Anleitung werde ich erklären, wie man mittels verschiedener Einstellungsebenen genau diesen effektvollen Stil aus den wilden Achtzigern erzielt. Dieser Stil ist nicht für jedes Bild geeignet, doch kann dieser Stil auf jedes Foto angewandt werden. Ob es gut aussieht oder nicht, entscheidet letztendlich der Betrachter. In diesem Tutorial benutze ich ein Bild, dass vielleicht nicht ganz so zum Lomo-Look passt, doch wer sich einmal die Fotos auf Flickr.com zu diesem Stil der Bearbeitung anschaut, wird schnell Freude daran haben.

PS. Klicke einfach auf die einzelnen Bilder, um sie in voller Größe sehen zu können.

1. Öffne das Bild in Adobe Photoshop CS & nutze die Filter:

einstellung1

Als erstes solltest Du das Bild in Adobe Photoshop öffnen. Im nächsten Schritt, kopierst Du nun die Hintergrund-Ebene (STRG+J) und wendest einen Filter an. Hier ist es der Stilisierungsfilter – Korneffekt. Bevor Du auf OK klickst, solltest Du noch Anisotrop aktivieren. Jetzt kannst Du auf OK klicken. Die Einstellung dieser Ebene sollte nun auf “Aufhellen” gesetzt werden. Die Deckkraft dieser kopierten Ebene setzen wir nun noch runter auf 70 Prozent.

einstellung2

Im nächsten Schritt, wenden wir nun die Einstellungsebene Kanalmixer an. Wir wählen als ersten den Ausgabekanal “Grün” aus und setzen den Rot-Regler auf -15 Prozent. Den Grün-Regler wiederum setzen wir auf 115 Prozent. Dies wiederholen wir nun auch für den Ausgabekanal Blau.

einstellung3

Nun spielen wir etwas mit der  Sättigung des Bildes. Erstellen wir dazu eine Einstellungsbene Gradiationskurven. Wählen wir hier als ersten Schritt, den Rot-Kanal. Hier ziehen wir den oberen, rechten Kurvenpunkt ein Kästchen weiter nach links. Den unteren Punkt ziehen wir unten nach links ein Kästchen weiter. Das Bild bekommt nun einen unnatürlichen Ton, der fast schon weh in den Augen tut. ;) Doch wir müssen diesen Schritt auch mit dem Grün- und Blau-Kanal wiederholen. Diese Einstellungsebene setzen wir im Bereich Füllmethode auf “Sättigung”. Jetzt sind die Farben des Objekts zwar etwas intensiver, doch scheint sich auf dem Bild ein Schleier gelegt zu haben.

einstellung4

Als nächstes werden wir diese zuletzt erstellte Einstellungsebene kopieren (STRG+J sind die Tastenkürzel dazu). Hier setzen wir jedoch die Füllmethode auf “Farbton”. Die verschiedenen Farbkanäle bleiben unberührt. Lediglich den roten Kanal ändern wir. Im Screenshot wird gezeigt, wie die Punkte gesetzt werden können. (Tipp: Wer keine Gitterlinien in der Gradiationskurve sieht, kann mittels gedrückter ALT-Taste und Mausklick auf das Feld der Linien die Ansicht ändern bzw. die Gitterlinien aktivieren)

einstellung5

Nun werden wir wieder eine Einstellungsebene Gradiationskurven erstellen. Doch hier ändern wir den RGB-Kanal, der standardmäßig angezeigt wird. Hier zaubern wir eine leichte S-Kurve ein, so dass Ausgabe & Eingabe etwas verändert werden. Die Füllmethode dieser Ebene setzen wir nun noch auf “Luminanz”. Somit werden die Farben nicht beeinflusst, sondern lediglich die Kontraste.  Ergo legt die Stärke der S-Kurve fest, wie hoch oder wie niedrig die Kontraste des Bildes sind.

Nun legen wir eine Vignette über dieses Bild. Dazu bedienen wir uns dem Lasso-Werkzeug. Hiermit ziehen wir eine grobe Auswahl entlang des Bildschirmrandes. Dieser Auswahl fügen wir nun weiche Kanten hinzu. Dies geht über “Auswahl – Auswahl verändern – Weiche Kante”. Als Wert habe ich in diesem Bild 80 Pixel genommen. Je nach Bild, kann dieser Wert ohne Weiteres angepasst werden. Die Auswahl kehren wir nun um. Dies geht ganz einfach mit der Tastenkombination “STRG+Umschalt+i”. Hierzu gibt es leider keinen Screenshot.

einstellung6

Bei der gerade erstellten Auswahl nehmen wir nun eine Tonwertkorrekotur vor. Dazu müssen wir auch eine Einstellungsbene erstellen. Hier nehmen wir also die Einstellungsebene Tonwertkorrektur. Hier müssen wir nun den mittleren Wert anpassen. In meinem Beispiel habe ich ihn auf das Minimum gesetzt. Es muss halt so aussehen, dass die Auswahl komplett abgedunkelt wird.

einstellung7

Nun klicken wir mit gedrückter STRG+Taste erneut auf die Maske der Einstellungsebene. Es wird nun wieder die Auswahl angezeigt. Nun erstellen wir eine neue Ebene mit dem Wert “Hartes Licht” bei Füllmethode. Mit STRG+F5 legen wir füllen wir diese Ebene mit Schwarz. Die Deckkraft dieser Ebene können wir ruhig auf 60 Prozent runter setzen. Als letzten Schritt heben wir nun die Auswahl auf. Dies geht ganz einfach mit der Tastenkombination STRG+D.

einstellung8

Wir können nun noch die Deckkraft der Einstellungsbene “Tonwertkorrektur” etwas runter setzen. In meinem Beispiel sind es 50 Prozent. Doch auch hier kann natürlich mit den Werten gespielt werden. Wir können außerdem noch einen Fotofilter nutzen. Hier spielen die Originalfarben eine große Rolle. Dies geht über die Einstellungsebene “Fotofilter”. Je nachdem, welches Objekt genommen wird, können wir die Farbe bzw. die Wärme des Bildes dadurch betonen. Ich habe hier mal zu Demonstrationszwecken den Warmfilter (85) genommen.

Nun sind wir fertig. Das Bild sieht zwar komplett anders aus, als das Original, aber genau das wollten wir ja mit diesem Lomo-Effekt erreichen.

Das Resultat:

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Buttercream Vintage Tutorial

Overview

Wer regelmäßig auf Fotocommunities wie Flickr oder DeviantArt unterwegs ist, der wird schnell feststellen, dass der Vintage-Look wieder total in Mode kommt. Dementsprechend häufen sich in diversen Bildbearbeitungs- und Fotografieforen fragen zu diesem Thema. Dabei ist es mit einigen einfachen Mitteln gar nicht so schwer, seinem eigenen Foto einen cremigen vintagelook zu verleichen. Der Sandbox Photoblog hat hierzu ein Tutorial samt Photoshop Aktion erstellt. Das Tutorial haben wir für euch ins deutsche übersetzt und auch die Photoshop Aktion wurde von 17° ins deutsche Übersetzt.

Buttercream Vintage Photoshop Aktion (Version Adobe Photoshop CS (english))

Buttercream Vintage Photoshop Aktion (Version Adobe Photoshop CS (deutsch))

Schritt 1:

Zunächst öffnen wir das Bild, das wir bearbeiten möchten in Photoshop

step01


Schritt 2:

Erstellt eine neue Einstellungsebene “Belichtung” unter Ebenen->Neue Einstellungsebene->Belichtung. Nun stellt die Belichtung auf +1. Hier kommt es aber auf euer Ausgangsmaterial an. Bei einem korrekt belichteten Bild hat sich der Wert +1 bewährt, es können aber auch mal mehr oder weniger passend sein. Auf jeden Fall soll damit eine leichte Überbelichtung simuliert werden.

step02


Schritt 3:

Erstellt eine neue Einstellungsebene “Gradationskurven” und malt eine Kurve wie auf dem unteren Bild zu sehen. Oder gebt direkt folgende Werte ein:

Punkt 1: Input: 180, Output: 150
Punkt 2: Input: 39, Output: 62

step03


Schritt 4:

Erstellt eine neue Einstellungsebene “Farbton/Sättigung” und wählt bei “Sättigung” den Wert -15 und bei “Helligkeit” den Wert +10

step04


Schritt 5:

Erstellt eine neue Volltonebene über Ebenen->Neue Füllebene->Vollton. Wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #1C224A. Setzt den Ebenenmodus auf “Ausschluss” und die Deckkraft auf 35%.

Ihr könnt hier gerne mit der Farbe experimentieren, was auch oft sehr gut funktioniert ist ein helleres Blau oder ein helles Lila.

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Schritt 6:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #5B2754. Setzt den Ebenenmodus auf “Negativ Multiplizieren” und die Deckkraft auf 27%.

Was sieht hier auch oft bewährt, ist ein eher helleres/bleiches Rosas. Experimentiert auch hier einfach ein wenig herum .

step06


Schritt 7:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #6f4906. Setzt den Ebenenmodus auf “Farbe” und die Deckkraft auf 25%

step07


Schritt 8:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #97D0f8. Setzt den Ebenenmodus auf “Farbig Nachbelichten” und die Deckkraft auf 20%

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Schritt 9:

Erstellt eine neue Volltonebene und wählt hier die Farbe mit dem Hex-Wert #FFFFFF. Setzt den Ebenenmodus auf “Weiches Licht” und die Deckkraft auf 20%

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Schritt 10:

Dupliziert die Hintergrundebene per Rechtsklick->Ebene duplizieren und zieht die duplizierte Ebenen per Drag&Drop über alle anderen Ebenen. Setzt den Ebenenmodus auf “Weiches Licht” und die Deckkraft auf ca. 30%. Ist euch das Bild durch die geringe Deckkraft zu Konrastarm, setzt die Deckkraft ein höher, so wie es euch gefällt!

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Der Unterschied zwischen Helligkeit & Belichtung in Lightroom 3.x

Wer sich immer die Frage gestellt hat, was die Regler Helligkeit & Belichtung in Adobe Lightroom 3 bewirken, sollte dies Video sich einmal zu Gemüte führen. ;) Der Autor von neunzehn72.de erklärt in diesem Video genau diesen Unterschied & was dieser in Deinem Bild bewirkt.

Wer Fragen oder Probleme zu diesem Video bzw. zu dieser Funktion in Adobe Lightroom hat, kann sich gerne melden. Viel Spaß damit!

01
Feb 2011
AUTOR David
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Mocha Frappucino Tutorial

Wem die Farben und Kontraste seiner Bilder zu langweilig sind, kann mit dem Mocha Frappucino Tutorial von devetpan.com etwas mehr Schwung ins Bild bringen. In wenigen Schritten wird hier erklärt, wie man mittels wenigen Einstellungsebenen in Adobe Photoshop mehr Wärme ins Bild bringt. Dieses Tutorial ist nicht von mir, jedoch habe ich mit Siebe Warmoeskerken gesprochen und um Erlaubnis zur Veröffentlichung einer deutschsprachigen Übersetzung auf meinem Blog gebeten. Sollten in diesem Tutorial Probleme oder Fragen auftreten, kannst Du Dich gerne bei mir melden.

Das Ausgangsbild:

Das Ausgangsbild ist ein Selbstportrait von Siebe Warmoeskerken, dass mit wenig Kamera-Zubehör geschossen wurde. Im unteren Teil des Artikels kannst Du das “Vorher” und “Nachher” zum direkten Vergleich anschauen.  Hier ein Bild des Equipments:

Die Arbeit mit den Einstellungsebenen:

Beginnen wir nun mit dem eigentlichen Tutorial. Da ich die Bilder von Siebe freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen habe, werde ich diese natürlich hier auch wieder verwenden. Die wichtigen Einstellungen werde ich ins Deutsche übersetzen. Den Rest sollten eigentlich die angehängten Screenshots aussagen. Sollte etwas nicht passen, was ich nicht vermute, kannst Du Dich einfach melden.

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Öffne das Ausgangsbild in Adobe Photoshop und erstelle eine neue Einstellungsebene “Gradiationskurven”. Setze in der Kurve einen “Punkt” wie im Screenshot gezeigt oder nutze die Werte wie folgt. Ausgabe: “94″ und Eingabe: “112″.

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Nun erstellst Du eine weitere Einstellungsebene. Hier nehme ich jedoch die Einstellungsebene “Farbton / Sättigung”. Der Wert Sättigung muss jedoch hier nach links gezogen werden, bis wir den Wert von “-51″ erreicht haben.

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Danach erstellen wir wieder eine neue Einstellungsebene. Hier wird wieder die Einstellungsebene “Gradiationskurven” ausgewählt. Setze nun zwei Punkte, so wie es im Screenshot oben gezeigt wird. Alternativ kannst Du auch folgende Werte übernehmen. Im ersten Punkt bei Ausgabe: “90″ und bei Eingabe “74″. Beim zweiten Punkt übernimmst Du die Werte bei Ausgabe “184″ und bei Eingabe “154″. Das Bild bekommt nun etwas Kälte.

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Danach erstellen wir wieder eine neue Einstellungsebene. Hier nehmen wir jedoch “Farbbalance”. Als Farbtöne, insofern es noch nicht ausgewählt ist, nehmen wir die Mitteltöne. Hier kannst Du nun die Werte wie oben beschrieben übernehmen oder halt Deinem Bild anpassen. Den Wert “Cyan – Rot” setzen wir hier auf “-9″. Den Wert bei “Magenta – Grün” setzen bzw. lassen wir auf “0″ und den Wert bei “Gelb – Blau” setzen wir auf “+30″.

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Danach erstellen wir eine weitere Einstellungsebene. Hier nehmen wir wieder die Gradiationskurven. Hier müssen wir wieder zwei Punkte setzen. Im Screenshot ist angezeigt, wo diese ungefähr zu sein haben. Jedoch ist Dein Bild sicherlich nicht gleich belichtet, wie das von Siepe und daher möchte ich noch einmal darauf aufmerksam machen, dass die Werte durchaus abweichen können. In diesem Beispiel jedoch sind die Werte wie folgt. Beim ersten Punkt “Ausgabe 79″ und “Eingabe 102″. Beim zweiten Punkt “Ausgabe 140″ und “Eingabe 145″

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Eine weitere Einstellungsebene muss angelegt werden. Hier nehmen wir nun wieder die Farbbalance. Auch hier müssen wieder die Mitteltöne ausgewählt werden. Jedoch beim ersten Reiter (Cyan & Rot) ein Wert von “+42″ eingegeben werden. Beim zweiten Reiter (Magenta & Grün) ein Wert von “0″. Beim dritten und letzten Reiter (Gelb & Blau) muss ein Wert von “-63″ hinterlegt werden. Auch hier gilt nochmal, dass die Werte je nach Bild abweichen können und dies bekanntlich nur ein Beispiel ist. ;)

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Als letzten Schritt erstellen wir eine neue Füllebene. (Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche). Als Farbe, mit der wir das Bild füllen möchten, wählen wir den Wert “#335569″. Ist die Farbe nun ausgewählt, klicken wir auf OK um dies zu bestätigen. Bei der Ebeneneinstellung wählen wir nun “Ausschluss” aus und geben der Ebene eine Deckkraft von ca. 50 Prozent.

Das Resultat sieht in diesem Beispiel wie folgt aus:

outcome

Siepe hat zu dieser Anleitung auch ein Video auf Youtube.com bereit gestellt. Hier werden jedoch noch andere Schritte der Bildbearbeitung erklärt, die mit dem Frappucino-Tutorial weniger zu tun haben, aber zum Bild beitragen. ;) Dieses könnt Ihr euch jedoch auch hier anschauen. Stimmungsvolle Hintergrundmusik und relativ übersichtliche Abläufe verdeutlichen dieses Tutorial auf diesem Wege auch noch einmal.

Rote Augen mit Adobe Photoshop CS 5 entfernen – So funktioniert’s!

In einem anderen Artikel habe ich bereits erklärt, wie man rote Augen bei der Fotografie vermeiden kann. Doch nicht immer lässt sich dieser unschöne Effekt verhindern. Aus diesem Grund wird im folgenden Artikel erklärt, wie man mittels Adobe Photoshop CS5 rote Augen entfernt.

Das Rote-Augen-Werkzeug entfernt die durch einen Blitz verursachten roten Augen bei Fotos von Personen oder Tieren.

  1. Wählen Sie im RGB-Modus das Rote-Augen-Werkzeug . (Das Rote-Augen-Werkzeug befindet sich in derselben Gruppe wie der Bereichsreparatur-Pinsel . Halten Sie die Maustaste über einem Werkzeug gedrückt, um weitere Werkzeuge in dieser Gruppe anzuzeigen.)
  2. Klicken Sie in das rote Auge. Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, machen Sie die Korrektur rückgängig, wählen Sie in der Optionsleiste beliebige der folgenden Optionen aus und klicken Sie erneut auf das rote Auge:
Pupillengröße
Vergrößern oder verkleinern Sie den Bereich, auf den sich das Rote-Augen-Werkzeug auswirkt.
Verdunklungsbetrag
Legt den Grad der Abdunklung der Korrektur fest.
Der Rote-Augen-Effekt entsteht, wenn das Blitzlicht der Kamera von der Netzhaut der fotografierten Person reflektiert wird. Dieser Effekt ist häufig bei Aufnahmen in dunkleren Räumen zu sehen, da die Iris der Person dann weit geöffnet ist. Zum Verhindern dieses Effekts verwenden Sie die Kamerafunktion zur Reduzierung von roten Augen. Eine noch bessere Lösung ist die Verwendung eines separaten Blitzgeräts, das Sie in größerer Entfernung zum Objektiv auf der Kamera anbringen können.
Die Anleitung wurde von Adobe.com zur Verfügung stellt.

Schwarz/weiß Bilder mit Quadruplex in Adobe Photoshop CS!

In diesem Video geht es um die Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop und Quadruplex. Mit dieser Variante kann man wunderbare schwarz/weiße Bilder herstellen, wie man es sonst aus Galerien kennt. Diese Bilder werden anhand von mehreren Ebenen und vor allem verschiedenen Grautönen erzeugt. So bekommen die Bilder mehr Tiefe & noch mehr Charakter. Viel Vergnügen damit.

14
Nov 2010
AUTOR David
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Fotos nostalgisch gestalten mit dem Vintage-Look

Im Zeitalter der 3D-Technologie, Mobilfunktelefone & der Hybrid-Autos ist es schwer noch nostalgische Fotos zu finden. Um diesen Look zu erzielen, muss man nicht auf den Speicher krakeln, um nach Opas Fotoapparat zu suchen. Viel leichter geht es mit Adobe Photoshop & diesem Artikel der zeigen soll, wie das Ganze funktionieren kann. Wir werden dem folgenden Foto ein paar Risse, Knicke und auch Flecken verpassen, so dass das Foto etwas abgegriffen aussehen wird und vielleicht den erwünschten nostalgischen Effekt bekommt. Man sollte auch darauf achten, dass man Fotos veraltet, die auch wirklich in diesen Look passen. In meinem Beispiel hatte ich leider kein passendes Foto parat, so passen die Taxis & modernen Geschäfte leider nicht in den Stil. Trotzdem kann ich anhand dieses Fotos gut erklären, wie man zum Ziel kommt.

1. Tonwerte im Bild bearbeiten:

Öffnen wir das gewünschte Bild in Adobe Photoshop. Danach wechseln wir zu “Bild – Korrekturen – Tonwertkorrektur”.  Im Kanal wo derzeit “RGB” steht, wählen wir nun “Rot” aus. Nun werden alle Rottöne dargestellt. Im Histogramm werden wir den rechten Schieber nun etwas nach links ziehen. So, dass das Bild etwas rötlicher schimmert. Bei mir ist der rechte Wert nun auf 205 gesetzt. Dieser kann aber von Bild zu Bild variieren. Probieren wir es am Besten einfach aus. Das wiederholen wir nun mit den Farben Grün und Blau. Nun haben wir das Bild etwas aufgehellt ohne es zu grell werden zu lassen.

2. Gradiationskurven zurecht rücken:

Als nächstes steuern wir die Gradiationskurven an. Dies machen wir zum Beispiel unter “Bild – Korrekturen – Gradiationskurven”. Hier müssen wir nun ein leichtes “S” formen. Klicke dazu zwei Punkte in der Gradiationskurve an. Danach werden wir die Ebene duplizieren. Dies kann man mit der Tastenkombination “STRG+J” erzielen oder wenn man mit der rechten Maustaste auf die betroffene Ebene klickt und” Ebene duplizieren” auswählt. Die Kopie nennen wir dann übersichtshalber in “schwarz/weiß” um.

3. Ebene entfärben:

Die gerade erstellte Ebene werden wir nun in zwei Farben aufteilen. Einmal schwarz und einmal in weiß. Dazu werden wir alle sonstigen Farben herausnehmen. Dies geht ganz einfach mit “Bild – Korrekturen – schwarz/weiß”. Es öffnet sich nun ein neues Fenster, bei dem wir die Einstellungen unberührt lassen. Klicke nun auf OK um die Korrektur zu bestätigen. Die Deckkraft der Ebene werden wir auf 50 Prozent reduzieren. Die Füllmethode werden wir nun auf “Ineinanderkopieren” setzen. Diese Ebene werden wir nun duplizieren müssen. Dies geht wie wir ja bereits wissen mit “STRG+J” Hier wird die Deckkraft nun auf zehn bis zwanzig Prozent reduziert.  Je nachdem wie sich die Deckkraft auf unser Bild auswirkt. Bei mir waren es beispielsweise 10 Prozent. Die Füllmehtode in dieser Ebene wird allerdings auf “Ausschluss” gesetzt. Wir sollten die Ebene nun auch “Ausschluss” nennen um die Übersicht später nicht zu verlieren.

4. Fotos vergilben bzw. abstumpfen:

Ältere Fotos haben häufig diesen vergilbten Effekt, die es erst richtig alt aussehen lassen. Diesen Effekt werden wir nun mit “Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche” nachahmen. Als Farbe werden wir den Farbton #b1a411 setzen. In der gerade erstellten Ebene werden wir nun die Füllmethode auf “Ineinanderkopieren” ändern. Diese erstellte Ebene platzieren wir nun über die Ebene “schwarz/weiß”. Diese Ebene nennen wir nun Farbfüllung 1

5. Dem Bild etwas Rauschen verleihen:

Nun müssen wir eine neue Ebene über die Ebene Farbfüllung erstellen. Diese Ebene werden wir nun “Rauschen” nennen. Drücken wir nun die Tastenkombination “Schift + F5″ um die “Fläche füllen” Option aufzurufen. Diese Ebene werden wir nun mit schwarzer Farbe verwenden und mit OK bestätigen. Nun müssen wir mit dem Rauschfilter etwas Rauschen hinzufügen.  Dies machen wir unter “Filter – Rauschen – Rauschen hinzufügen”. Den Wert hierfür setzen wir etwa auf 5 Prozent und aktivieren die “Gaußsche Normalverteilun”g, insofern sie nicht schon aktiviert ist. Ebenfalls aktivieren wir “Monochromatisch” und klicken nun auf OK um die Änderung zu bestätigen. Diese erstellte Ebene werden wir nun in der Füllmehtode auf “negativ multiplizieren” setzen.

6. Die Einstellungsebenen:

Klicken wir nun die oberste Ebene an und erstellen dann eine neue Einstellungsebene. Wir wählen hier “Farbton/Sättigung” aus. Der Farbton bekommt nun den Wert auf “-20″ und die Sättigung auf “-25″. Die Vordergrundfarbe ist in meinem Beispiel auf “1f4fa0″ gesetzt und die Hintergrundfarbe wiederum auf “fffbbb”.  Nun werden wir wieder eine Einstellungsebene erstellen. Hier nehmen wir jedoch die “Verlaufsumsetzung”. Die zuvor eingestellten Hintergrund- und Vordergrund-Farben werden nun angewandt. Die Füllmehtode hierfür werden wir auf “Negativ multiplizieren” ändern. Die Deckkraft dafür werden wir auf siebzig Prozent ändern. Als nächstes werden wir wieder eine Einstellungsebene erstellen. Hier jedoch die “Helligkeit/Kontrast” Einstellung mit folgenden Werten. Helligkeit wird auf -15 gesetzt und Kontrast wiederum auf 15. Diese Werte können je nach Bild auch angepasst werden. Am besten ist es, einfach auszuprobieren, bis es passend ist.

7. Nostalgisch mit Vignette:

Klicken wir nun die oberste Ebene an und nutzen die Tastenkombination “ALT – STRG – Schift – E” um alle Ebenen auf eine sichtbare Ebene zu reduzieren. Diese Ebene werden wir “Vignette” taufen und zum “Filter – Verzerrungsfilter – Objektivkorrektur” wechseln. Oben wechseln wir in den Reiter “Benutzerdefiniert” und ziehen den Abdunkeln-Regler auf einen Wert von -60 und bestätigen dann mit OK.

8. Sepia einfügen:

Nun werden wir wieder eine Volltonfarbe-Ebene einfügen. Den Farbwert werden wir hier auf “e79a4d” setzen. Klicke dann auf OK um die Farbe zu bestätigen und wechsel dann die Füllmethode auf “weiches Licht” um den Sepia-Effekt hervor zu rufen. Nun reduzieren wir die Deckkraft auf 65 Prozent.

9. Kleckern statt klotzen:

Nun müssen wir dem Foto noch einen Kaffeefleck verpassen um dem Bild das gewisse etwas zu verpassen. Auf brusheezy.com gibt es zahlreiche Pinselspitzen, die es zu erkunden gilt. Platzieren wir doch einfach noch einen Kaffeerand auf dem Foto um ihm das gewisse etwas zu verleihen. Im Anschluss gibt es noch meine beiden Bilder in der Vorher- und Nachher-Fassung zu sehen. Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne bei mir melden.