Mocha Frappucino Tutorial

Wem die Farben und Kontraste seiner Bilder zu langweilig sind, kann mit dem Mocha Frappucino Tutorial von devetpan.com etwas mehr Schwung ins Bild bringen. In wenigen Schritten wird hier erklärt, wie man mittels wenigen Einstellungsebenen in Adobe Photoshop mehr Wärme ins Bild bringt. Dieses Tutorial ist nicht von mir, jedoch habe ich mit Siebe Warmoeskerken gesprochen und um Erlaubnis zur Veröffentlichung einer deutschsprachigen Übersetzung auf meinem Blog gebeten. Sollten in diesem Tutorial Probleme oder Fragen auftreten, kannst Du Dich gerne bei mir melden.

Das Ausgangsbild:

Das Ausgangsbild ist ein Selbstportrait von Siebe Warmoeskerken, dass mit wenig Kamera-Zubehör geschossen wurde. Im unteren Teil des Artikels kannst Du das “Vorher” und “Nachher” zum direkten Vergleich anschauen.  Hier ein Bild des Equipments:

Die Arbeit mit den Einstellungsebenen:

Beginnen wir nun mit dem eigentlichen Tutorial. Da ich die Bilder von Siebe freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen habe, werde ich diese natürlich hier auch wieder verwenden. Die wichtigen Einstellungen werde ich ins Deutsche übersetzen. Den Rest sollten eigentlich die angehängten Screenshots aussagen. Sollte etwas nicht passen, was ich nicht vermute, kannst Du Dich einfach melden.

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Öffne das Ausgangsbild in Adobe Photoshop und erstelle eine neue Einstellungsebene “Gradiationskurven”. Setze in der Kurve einen “Punkt” wie im Screenshot gezeigt oder nutze die Werte wie folgt. Ausgabe: “94″ und Eingabe: “112″.

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Nun erstellst Du eine weitere Einstellungsebene. Hier nehme ich jedoch die Einstellungsebene “Farbton / Sättigung”. Der Wert Sättigung muss jedoch hier nach links gezogen werden, bis wir den Wert von “-51″ erreicht haben.

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Danach erstellen wir wieder eine neue Einstellungsebene. Hier wird wieder die Einstellungsebene “Gradiationskurven” ausgewählt. Setze nun zwei Punkte, so wie es im Screenshot oben gezeigt wird. Alternativ kannst Du auch folgende Werte übernehmen. Im ersten Punkt bei Ausgabe: “90″ und bei Eingabe “74″. Beim zweiten Punkt übernimmst Du die Werte bei Ausgabe “184″ und bei Eingabe “154″. Das Bild bekommt nun etwas Kälte.

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Danach erstellen wir wieder eine neue Einstellungsebene. Hier nehmen wir jedoch “Farbbalance”. Als Farbtöne, insofern es noch nicht ausgewählt ist, nehmen wir die Mitteltöne. Hier kannst Du nun die Werte wie oben beschrieben übernehmen oder halt Deinem Bild anpassen. Den Wert “Cyan – Rot” setzen wir hier auf “-9″. Den Wert bei “Magenta – Grün” setzen bzw. lassen wir auf “0″ und den Wert bei “Gelb – Blau” setzen wir auf “+30″.

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Danach erstellen wir eine weitere Einstellungsebene. Hier nehmen wir wieder die Gradiationskurven. Hier müssen wir wieder zwei Punkte setzen. Im Screenshot ist angezeigt, wo diese ungefähr zu sein haben. Jedoch ist Dein Bild sicherlich nicht gleich belichtet, wie das von Siepe und daher möchte ich noch einmal darauf aufmerksam machen, dass die Werte durchaus abweichen können. In diesem Beispiel jedoch sind die Werte wie folgt. Beim ersten Punkt “Ausgabe 79″ und “Eingabe 102″. Beim zweiten Punkt “Ausgabe 140″ und “Eingabe 145″

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Eine weitere Einstellungsebene muss angelegt werden. Hier nehmen wir nun wieder die Farbbalance. Auch hier müssen wieder die Mitteltöne ausgewählt werden. Jedoch beim ersten Reiter (Cyan & Rot) ein Wert von “+42″ eingegeben werden. Beim zweiten Reiter (Magenta & Grün) ein Wert von “0″. Beim dritten und letzten Reiter (Gelb & Blau) muss ein Wert von “-63″ hinterlegt werden. Auch hier gilt nochmal, dass die Werte je nach Bild abweichen können und dies bekanntlich nur ein Beispiel ist. ;)

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Als letzten Schritt erstellen wir eine neue Füllebene. (Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche). Als Farbe, mit der wir das Bild füllen möchten, wählen wir den Wert “#335569″. Ist die Farbe nun ausgewählt, klicken wir auf OK um dies zu bestätigen. Bei der Ebeneneinstellung wählen wir nun “Ausschluss” aus und geben der Ebene eine Deckkraft von ca. 50 Prozent.

Das Resultat sieht in diesem Beispiel wie folgt aus:

outcome

Siepe hat zu dieser Anleitung auch ein Video auf Youtube.com bereit gestellt. Hier werden jedoch noch andere Schritte der Bildbearbeitung erklärt, die mit dem Frappucino-Tutorial weniger zu tun haben, aber zum Bild beitragen. ;) Dieses könnt Ihr euch jedoch auch hier anschauen. Stimmungsvolle Hintergrundmusik und relativ übersichtliche Abläufe verdeutlichen dieses Tutorial auf diesem Wege auch noch einmal.

Rote Augen mit Adobe Photoshop CS 5 entfernen – So funktioniert’s!

In einem anderen Artikel habe ich bereits erklärt, wie man rote Augen bei der Fotografie vermeiden kann. Doch nicht immer lässt sich dieser unschöne Effekt verhindern. Aus diesem Grund wird im folgenden Artikel erklärt, wie man mittels Adobe Photoshop CS5 rote Augen entfernt.

Das Rote-Augen-Werkzeug entfernt die durch einen Blitz verursachten roten Augen bei Fotos von Personen oder Tieren.

  1. Wählen Sie im RGB-Modus das Rote-Augen-Werkzeug . (Das Rote-Augen-Werkzeug befindet sich in derselben Gruppe wie der Bereichsreparatur-Pinsel . Halten Sie die Maustaste über einem Werkzeug gedrückt, um weitere Werkzeuge in dieser Gruppe anzuzeigen.)
  2. Klicken Sie in das rote Auge. Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, machen Sie die Korrektur rückgängig, wählen Sie in der Optionsleiste beliebige der folgenden Optionen aus und klicken Sie erneut auf das rote Auge:
Pupillengröße
Vergrößern oder verkleinern Sie den Bereich, auf den sich das Rote-Augen-Werkzeug auswirkt.
Verdunklungsbetrag
Legt den Grad der Abdunklung der Korrektur fest.
Der Rote-Augen-Effekt entsteht, wenn das Blitzlicht der Kamera von der Netzhaut der fotografierten Person reflektiert wird. Dieser Effekt ist häufig bei Aufnahmen in dunkleren Räumen zu sehen, da die Iris der Person dann weit geöffnet ist. Zum Verhindern dieses Effekts verwenden Sie die Kamerafunktion zur Reduzierung von roten Augen. Eine noch bessere Lösung ist die Verwendung eines separaten Blitzgeräts, das Sie in größerer Entfernung zum Objektiv auf der Kamera anbringen können.
Die Anleitung wurde von Adobe.com zur Verfügung stellt.

Fotos nostalgisch gestalten mit dem Vintage-Look

Im Zeitalter der 3D-Technologie, Mobilfunktelefone & der Hybrid-Autos ist es schwer noch nostalgische Fotos zu finden. Um diesen Look zu erzielen, muss man nicht auf den Speicher krakeln, um nach Opas Fotoapparat zu suchen. Viel leichter geht es mit Adobe Photoshop & diesem Artikel der zeigen soll, wie das Ganze funktionieren kann. Wir werden dem folgenden Foto ein paar Risse, Knicke und auch Flecken verpassen, so dass das Foto etwas abgegriffen aussehen wird und vielleicht den erwünschten nostalgischen Effekt bekommt. Man sollte auch darauf achten, dass man Fotos veraltet, die auch wirklich in diesen Look passen. In meinem Beispiel hatte ich leider kein passendes Foto parat, so passen die Taxis & modernen Geschäfte leider nicht in den Stil. Trotzdem kann ich anhand dieses Fotos gut erklären, wie man zum Ziel kommt.

1. Tonwerte im Bild bearbeiten:

Öffnen wir das gewünschte Bild in Adobe Photoshop. Danach wechseln wir zu “Bild – Korrekturen – Tonwertkorrektur”.  Im Kanal wo derzeit “RGB” steht, wählen wir nun “Rot” aus. Nun werden alle Rottöne dargestellt. Im Histogramm werden wir den rechten Schieber nun etwas nach links ziehen. So, dass das Bild etwas rötlicher schimmert. Bei mir ist der rechte Wert nun auf 205 gesetzt. Dieser kann aber von Bild zu Bild variieren. Probieren wir es am Besten einfach aus. Das wiederholen wir nun mit den Farben Grün und Blau. Nun haben wir das Bild etwas aufgehellt ohne es zu grell werden zu lassen.

2. Gradiationskurven zurecht rücken:

Als nächstes steuern wir die Gradiationskurven an. Dies machen wir zum Beispiel unter “Bild – Korrekturen – Gradiationskurven”. Hier müssen wir nun ein leichtes “S” formen. Klicke dazu zwei Punkte in der Gradiationskurve an. Danach werden wir die Ebene duplizieren. Dies kann man mit der Tastenkombination “STRG+J” erzielen oder wenn man mit der rechten Maustaste auf die betroffene Ebene klickt und” Ebene duplizieren” auswählt. Die Kopie nennen wir dann übersichtshalber in “schwarz/weiß” um.

3. Ebene entfärben:

Die gerade erstellte Ebene werden wir nun in zwei Farben aufteilen. Einmal schwarz und einmal in weiß. Dazu werden wir alle sonstigen Farben herausnehmen. Dies geht ganz einfach mit “Bild – Korrekturen – schwarz/weiß”. Es öffnet sich nun ein neues Fenster, bei dem wir die Einstellungen unberührt lassen. Klicke nun auf OK um die Korrektur zu bestätigen. Die Deckkraft der Ebene werden wir auf 50 Prozent reduzieren. Die Füllmethode werden wir nun auf “Ineinanderkopieren” setzen. Diese Ebene werden wir nun duplizieren müssen. Dies geht wie wir ja bereits wissen mit “STRG+J” Hier wird die Deckkraft nun auf zehn bis zwanzig Prozent reduziert.  Je nachdem wie sich die Deckkraft auf unser Bild auswirkt. Bei mir waren es beispielsweise 10 Prozent. Die Füllmehtode in dieser Ebene wird allerdings auf “Ausschluss” gesetzt. Wir sollten die Ebene nun auch “Ausschluss” nennen um die Übersicht später nicht zu verlieren.

4. Fotos vergilben bzw. abstumpfen:

Ältere Fotos haben häufig diesen vergilbten Effekt, die es erst richtig alt aussehen lassen. Diesen Effekt werden wir nun mit “Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche” nachahmen. Als Farbe werden wir den Farbton #b1a411 setzen. In der gerade erstellten Ebene werden wir nun die Füllmethode auf “Ineinanderkopieren” ändern. Diese erstellte Ebene platzieren wir nun über die Ebene “schwarz/weiß”. Diese Ebene nennen wir nun Farbfüllung 1

5. Dem Bild etwas Rauschen verleihen:

Nun müssen wir eine neue Ebene über die Ebene Farbfüllung erstellen. Diese Ebene werden wir nun “Rauschen” nennen. Drücken wir nun die Tastenkombination “Schift + F5″ um die “Fläche füllen” Option aufzurufen. Diese Ebene werden wir nun mit schwarzer Farbe verwenden und mit OK bestätigen. Nun müssen wir mit dem Rauschfilter etwas Rauschen hinzufügen.  Dies machen wir unter “Filter – Rauschen – Rauschen hinzufügen”. Den Wert hierfür setzen wir etwa auf 5 Prozent und aktivieren die “Gaußsche Normalverteilun”g, insofern sie nicht schon aktiviert ist. Ebenfalls aktivieren wir “Monochromatisch” und klicken nun auf OK um die Änderung zu bestätigen. Diese erstellte Ebene werden wir nun in der Füllmehtode auf “negativ multiplizieren” setzen.

6. Die Einstellungsebenen:

Klicken wir nun die oberste Ebene an und erstellen dann eine neue Einstellungsebene. Wir wählen hier “Farbton/Sättigung” aus. Der Farbton bekommt nun den Wert auf “-20″ und die Sättigung auf “-25″. Die Vordergrundfarbe ist in meinem Beispiel auf “1f4fa0″ gesetzt und die Hintergrundfarbe wiederum auf “fffbbb”.  Nun werden wir wieder eine Einstellungsebene erstellen. Hier nehmen wir jedoch die “Verlaufsumsetzung”. Die zuvor eingestellten Hintergrund- und Vordergrund-Farben werden nun angewandt. Die Füllmehtode hierfür werden wir auf “Negativ multiplizieren” ändern. Die Deckkraft dafür werden wir auf siebzig Prozent ändern. Als nächstes werden wir wieder eine Einstellungsebene erstellen. Hier jedoch die “Helligkeit/Kontrast” Einstellung mit folgenden Werten. Helligkeit wird auf -15 gesetzt und Kontrast wiederum auf 15. Diese Werte können je nach Bild auch angepasst werden. Am besten ist es, einfach auszuprobieren, bis es passend ist.

7. Nostalgisch mit Vignette:

Klicken wir nun die oberste Ebene an und nutzen die Tastenkombination “ALT – STRG – Schift – E” um alle Ebenen auf eine sichtbare Ebene zu reduzieren. Diese Ebene werden wir “Vignette” taufen und zum “Filter – Verzerrungsfilter – Objektivkorrektur” wechseln. Oben wechseln wir in den Reiter “Benutzerdefiniert” und ziehen den Abdunkeln-Regler auf einen Wert von -60 und bestätigen dann mit OK.

8. Sepia einfügen:

Nun werden wir wieder eine Volltonfarbe-Ebene einfügen. Den Farbwert werden wir hier auf “e79a4d” setzen. Klicke dann auf OK um die Farbe zu bestätigen und wechsel dann die Füllmethode auf “weiches Licht” um den Sepia-Effekt hervor zu rufen. Nun reduzieren wir die Deckkraft auf 65 Prozent.

9. Kleckern statt klotzen:

Nun müssen wir dem Foto noch einen Kaffeefleck verpassen um dem Bild das gewisse etwas zu verpassen. Auf brusheezy.com gibt es zahlreiche Pinselspitzen, die es zu erkunden gilt. Platzieren wir doch einfach noch einen Kaffeerand auf dem Foto um ihm das gewisse etwas zu verleihen. Im Anschluss gibt es noch meine beiden Bilder in der Vorher- und Nachher-Fassung zu sehen. Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne bei mir melden.


High-Key-Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop CS5!

In diesem Artikel erkläre ich, wie man mittels Adobe Photoshop CS 5 ein Bild so bearbeitet, dass man den so genannten High-Key-Effekt erzeugt. Doch was sind High-Key-Bilder überhaupt? Diese Art der Bildbearbeitung sorgt dafür, dass der komplette Tonwertumfang abgedeckt wird. Anders als bei einfach überbelichteten Bildern. Wir hellen in diesem Artikel die Lichter & Mitteltöne so auf, dass sie einen weichen Kontrast zu den etwas weniger bearbeiteten Passagen des Bildes schaffen. Die Tiefen hingegen sind reicher an Kontrast & Details. High-Key-Aufnahmen sind gern genutzte Effekte bei Portrait-Bildern & Kinder-Aufnahmen. Wo man diesen Effekt nutzt ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich möchte jedoch an dieser Stelle noch anmerken, dass verschiedene Befehle gleich sind, jedoch in den verschiedenen Photoshop-Versionen anders genannt werden. Ich gehe hier nun von der derzeit aktuellsten Photoshop-Version aus. Falls etwas unklar sein sollte, könnt Ihr Euch gerne melden.

Beginnen wir also mit der eigentlichen Arbeit. Als Ausgangsbild habe ich das folgende Foto genommen. Dieses Foto ist von der Helligkeit & den Kontrasten so gut wie unbearbeitet. Sollte also unserem Zweck genüge tun.

Öffnen wir das Foto also nun in Adobe Photoshop CS. Im nächsten Schritt duplizieren wir die Ebene und entsättigen sie. Um die Ebene zu duplizieren, klicken wir mit der rechten Maustaste auf die Ebene und wählen “Ebene duplizieren” aus. Nun sehen wir zwei Ebenen. Die Ebenenkopie müssen wir nun entsättigen. Um dies zu tun, markieren wir die Kopie und gehen auf: “Bild – Korrekturen – Farbton/Sättigung”. Es öffnet sich nun ein neues Fenster, dass es ermöglicht anhand der Regler die Sättigung des Bildes heraus zu nehmen. Spielt hier etwas mit den Werten. In meinem Beispiel habe ich den Wert: “-75″ bei Sättigung genommen. So habe ich noch einen minimalen Farbstich im Bild.

Als nächstes legen wir eine neue Einstellungsebene an. Dazu gehen wir oben auf “Ebene – Neue Einstellungsebene” und wählen dort “Gradiationskurven” aus. Nun formen wir eine gleichmäßig geneigte Kurve im oberen linken Quadranten. Am einfachsten ist es dazu drei Anfasspunkte zu nutzen. Ich habe in meinem Beispiel die Punkte so gesetzt, dass ich einen Wert von 104 in der Ausgabe habe und einen Wert von 43 in der Eingabe erreiche. Aber schaut es Euch ruhig mal im folgenden Screenshot an.

Auch hier sind die Werte relativ flexibel und sollten dem zu bearbeitenden Bild angepasst werden. Man sollte lediglich darauf achten, dass man es mit den Werten nicht übertreibt, da das Bild sonst ziemlich “gezerrt” aussieht.

Widmen wir uns nun dem nächsten Schritt. Wir werden nun die Lichter etwas rauf setzen. Dazu müssen wir auf die Anfangs entsättigte Ebene zurück kommen. Wählen wir diese Ebene also aus um dort die notwendigen Einstellungen vorzunehmen. Hier müssen wir nun die Füllmethode ändern. Setzen wir diese dazu auf “Negativ multiplizieren”. Als nächstes werden wir die negativ multiplizierte Ebene zwei mal kopieren. Wir müssten nun drei Ebenen zwischen Original-Ebene und Einstellungebene (Gradiationskurve) haben. Eigenartiges Bild, oder? Richtig, das Bild macht einen überbelichteten Eindruck und das soll es auch. Denn im nächsten Schritt werden wir uns diesem Problem widmen.

Die Details & Farben sind dahin. Erstmal zumindest. In diesem Schritt werden wir die Farben & die vermissten Details zurück holen. Dazu müssen wir die oberste Ebene (unter der Einstellungsebene – Gradiationskurven) markieren und duplizieren. Als Füllmethode wählen wir hier jedoch das normale “multiplizieren” aus. Als nächstes klicken wir die Original-Ebene (die unterste Ebene) an und duplizieren auch diese wieder. Die kopierte Ebene ziehen wir nun nach ganz oben im Ebenenstapel. Hier muss nun die Füllmethode auf “Farbe” geändert werden. Man sieht also, Details & Farben sind wieder im Bild.

Als letzten Schritt werden wir dem Bild den feinen Schliff verpassen. Klicken mit dem Cursor bei gedrückter ALT-Taste zwischen der Einstellungsebene & der darunter liegenden Ebene auf der Trennlinie. Damit gruppieren wir nun die verschiedenen Ebenen. Im Screenshot kannst man ganz gut erkenne, bei welchen Ebenen ich das gemacht habe. Als nächsten Schritt wählen wir nun die oberste Ebene an und erstellen eine neue Einstellungsebene – Farbton/Sättigung. Bei Sättigung habe ich nun den Wert “+30″ genommen.  Das war’s erstmal.

Das Endprodukt dieses Tutorials kann dann so aussehen. Besonders schön finde ich diesen Effekt bei blonden Menschen, älteren Personen & Babys. Aber das muss jeder selber wissen. ;)

Augenfarbe eines Porträts ändern – So funktioniert’s!

Wer bei dem Portrait einer Person lieber blaue statt braune Augen hat, ist in diesem Artikel genau richtig. Hier werde ich erklären, wie man mit Adobe Photoshop bequem die Augenfarbe ändern kann. Wie immer gilt, sollte es Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser kleinen Anleitung geben, kannst Du Dich gerne melden.

Mein Ausgangsbild ist dieses hier, dass ich mir auf einer der hiesigen Stock-Seiten heruntergeladen habe. Wie unschwer zu erkennen ist, hat die Dame in diesem Foto noch braune Augen. Das werden wir jedoch versuchen zu ändern.

Öffnen wir dieses Foto nun in Adobe Photoshop und zoomen auf 100 Prozent heran. Die Tastenkombination dazu ist STRG+ALT+Null. Markieren wir nun die Pupillen mit einem Auswahlwerkzeug. Für das linke Auge habe ich das magnetische Lasso gewählt, wobei es hier zahlreiche Techniken gibt, die die korrekte Auswahl der Pupille ermöglichen. Im Anschluss dieses Artikels habe ich einige Links zu sehr guten Video-Tutorials bereit gestellt. Ist das Auge nun ausgewählt, navigieren wir oben in unserer Menü-Leiste zu “Auswahl”. Dort gehen wir nun auf “Kanten verbessern”. In meinem Beispiel sieht das Menü dann wie folgt aus:

Ich habe mir meine Auswahl als Auswahl ausgeben lassen. Sorry für diesen etwas eigenartigen Satz. ;) Diese Auswahl speichern wir nun als Auswahl-Kanal. Dazu gehen wir in unserer Menüleiste zurück und wählen Auswahl – Auswahl speichern. Geben wir unserer Auswahl auch einen Namen. Bei mir war es Auswahl-linkes-Auge. Wechseln wir nun in den Reiter “Kanäle” und wählen unser Auge aus. Normalerweise der unterste Kanal mit schwarzem Hintergrund.

Hier legen wir nun einen Filter (Gaußscher Weichzeichner mit 3-4 Pixeln) an. Danach klicken wir noch einmal mit gedrückter (STRG) Steuerungs-Taste den betroffenen Kanal an und wechseln dann zum RGB-Kanal. Der Auswahl-Kanal sollte jetzt ausgeblendet sein. Wenn dies nicht der Fall ist, machen wir das bitte jetzt. ;)

Nun legen wir eine neue Farbton-Sättigung-Ebenenmaske über das Bild. Hier kannst Du nun den Farbton anhand der Regler beliebig auswählen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Meine bearbeitete Version sieht dann wie folgt aus:

Wie gesagt, bei Fragen oder Problemen könnt Ihr Euch gerne melden. Ansonsten habe ich noch ein paar Video-Anleitungen zum Thema herausgesucht.

Adobe Photoshop Performance verbessern – So funktioniert’s

Wer häufig mit Adobe Photoshop arbeitet kennt das Problem. Im Gegensatz zu anderen Programmen, braucht Photoshop CS relativ lange, bis es geladen und einsatzbereit ist. Das PS ein mächtiges System für Bildbearbeiter ist, lässt nun mal eine gewisse Auslastung der Rechenleistung mit sich ziehen. Doch versuche ich in diesem Guide ein paar Schritte an den Mann zu bringen, die die Performance des Programms etwas verbessern soll. Es kann durchaus sein, dass ich in diesem Artikel dein einen oder  anderen Schritt nicht erwähnt habe, das wiederum kann daran liegen, dass er mir nicht bekannt ist oder ich ihn einfach vergessen habe. Sollte er Dir also fehlen, kannst Du mich gerne darauf aufmerksam machen.

Arbeitsspeicher-Nutzung steuern:

Eine Anwendung wie Adobe Photoshop braucht einen gewissen Grad an Arbeitsspeicher (RAM). Je nachdem welche Anwendungen man neben Adobe Photoshop noch nutzt, ist es empfehlenswert die Leistung von Adobe Photoshop zu kontrollieren. Gehe dazu in “Bearbeiten – Voreinstellungen – Leistung” und dort den Wert bei “Von Photoshop verwenden lassen” zu reduzieren bzw. zu maximieren. Nutzt Du beispielsweise andere Anwendungen neben Photoshop die relativ viele Ressourcen verbrauchen, solltest Du hier nicht deinen kompletten Arbeitsspeicher für Photoshop reservieren.

Auslagerungsdatei & Arbeitsvolumes:

Neben dem RAM-Verbrauch werden auch Auslagerungsdateien geschrieben. Da Adobe Photoshop standardmäßig die Festplatte bzw. die Partition des eigentlichen Betriebssystems nutzt, sollte dies geändert werden. Hier kannst Du auf eine externe Festplatte bzw. auf eine Partition zurückgreifen, die seltener genutzt wird. Auch diese Einstellungen findest Du unter dem Reiter “Leistung“. Hier musst Du nur die richtige Wahl bei “Arbeitsvolumes” treffen.

Schriftarten nach Bedarf laden:

Wer unzählige Schriftarten installiert hat, wie es bei mir der Fall ist, kann auf einen Trick zurückgreifen um die Ladezeit von Photoshop zu verbessern. Problem ist, dass man die unter Windows-Schriftarten installierten Fonts automatisch beim Start von Photoshop mit lädt. Deinstalliere diese Schriftarten und nutze ein Font-Verwaltungsprogramm wie zum Beispiel: AMP Font-Viewer, Font-Explorer, u.v.m.

Automatisches laden von Adobe Bridge deaktivieren:

Nicht jeder arbeitet standardmäßig mit Adobe Bridge. Genau aus diesem Grund kann man das automatische Laden von Bridge deaktivieren. Gehe dazu unter “Bearbeiten – Voreinstellungen – Allgemein” und deaktiviere die Funktion, dass Adobe Bridge automatisch geladen werden soll.

Das war’s erstmal. Sollte Dir noch etwas einfallen oder bekannt sein, dass ich hier vergessen habe, kannst Du Dich gerne melden. Ansonsten wünsche ich viel Spaß mit Adobe Photoshop. ;)

Zurück zu den Achtzigern mit Crossentwicklung

In den vielleicht etwas wilden achtzigern, als die analoge Fotografie noch DAS Thema war, war die Cross-Entwicklung sehr präsent. Doch auch im Zeitalter der modernen Medien spielt die Crossentwicklung noch eine sehr große Rolle. Mit den hiesigen Bildbearbeitungsprogrammen kann man diese Art der Entwicklung relativ einfach simulieren. Ab Adobe Photoshop 6 kann man dieses Tutorial anwenden und nachahmen. Ich jedoch habe in diesem Beitrag einfach mal Adobe Photoshop CS 5 ausprobiert. Nimm Dir also ca. 10 – 15 Minuten für die Bearbeitung des Bildes Zeit und entdecke die Möglichkeiten der Cross-Entwicklung.

Womit wird in Adobe Photoshop gearbeitet?

Um den gewünschten Effekt zu schaffen, benötigen wir folgende Photoshop-Funktionen:

  • Filter
  • Gradiationskurven
  • Farbbalance
  • Farbton/Sättigung
  • Füllebene
  • Ebenenmodi

Diese Begriffe sollten Dir also bekannt sein. Sollten Sie völlig fremd sein, kannst Du auf der Photoshop-Hilfe-Seite (F1) Antworten suchen oder einfach hier einen Kommentar schreiben. Ich werde mich Dir annehmen *fg*.

Beginnen wir mit dem Tutorial:

Ziel dieser Art der Bearbeitung ist es, knallige Farben und harte Kontraste hervor zu rufen. Dadurch bekommt das Bild einen ganz eigenen Charakter. Jedoch sollte ich hier auch sagen, dass die Werte, die ich in diesem Artikel vorgebe, lediglich Richtwerte sind. Jedes Bild hat eine andere Belichtung, andere Farben und sieht im Gesamten anders aus, als das von mir verwendete Foto. Zögere also nicht mit den genannten Reglern zu spielen um das Bild nach Deinen Vorstellungen zu gestalten.

1. Korn erzeugen:

Öffne das von Dir gewünschte Bild und erstelle eine neue Ebene mit weißer Füllfarbe darüber. Gehe nun zu den Filtern und wähle den Filter Rauschen hinzufügen. (Filter – Rauschfilter – Rauschen hinzufügen). Hier sollte die Stärke zwischen 15 und 20 Prozent variieren. In meinem Beispiel habe ich den Wert 12,5 Prozent genommen. Ebenfalls solltest Du “Gaußsche Normalverteilung” wählen. Dann noch “Monochromatisch” verwenden. Diese Ebene sollten wir nun noch etwas abstumpfen. Das machen wir mit dem “Gaußschen Weichzeichner” für diese Ebene. Für mein Bild habe ich einen Wert von 0,5 Pixel genommen. (Filter – Weichzeichnungsfilter – Gaußscher Weichzeichnungsfilter). Nun muss der Ebenenmodus für die weiße Ebene noch auf “multiplizieren” gesetzt und die “Deckkraft auf ca. 50%” gestellt werden.

2. Farbe & Kontrast erzeugen:

Nun beginnen wir mit dem eigentlichen Teil der Crossentwicklung. Über die weiße Ebene erstellen wir eine neue Einstellungsebene. (Ebene – Neue Einstellungsebene – Gradiationskurven). Mit dieser Ebene werden wir nicht nur die Kontraste verstärken, sondern auch die Farbtöne etwas “verlagern” bzw. verschieben. Beginnen wir mit der folgenden Gradiationskurve:

  • RGB: Hier sollte eine kleine S-Kurve geformt werden. Mein Beispiel ist nur ein Beispiel und kann je nach Bild variieren.
  • Grün: Auch hier sollte eine kleine S-Kurve geformt werden. Natürlich handelt es sich hier ebenfalls um ein Beispiel.
  • Rot: Hier kannst Du ruhig eine stärkere S-Kurve formen. Schau Dir ruhig mein Beispiel Bild ein Stück weiter unten an.
  • Blau: Hier machst Du zwar auch eine S-Kurve, jedoch eine umgekehrte. Experimentiere ruhig bis das Bild Deinen Vorstellungen entspricht.

3. Farbstich hinzufügen:

Um die Crossentwicklung etwas charakteristischer zu gestalten, kann man dem ganzen Bild nun noch einen Farbstich verpassen. Typisch für diese Art der Entwicklung ist ein gelber- bzw. grüner Farbton. Für welche Farbe man sich letztendlich entscheidet hängt vom Gesamtbild ab.  Erstellen wir erstmal eine neue Ebene über Ebene – Neue Füllebene – Farbfläche. Es öffnet sich dann automatisch der Farbregler. Hier kannst Du beispielsweise die Farbe #e4f206 eingeben oder halt eine andere Farbe auswählen. Der Ebenenmodus muss hier ebenfalls geändert werden. Setze ihn hier auf “weiches Licht” und die Deckkraft runter auf ca. 20 Prozent.

Das war es auch eigentlich schon. Es gibt noch eine andere Technik um einen ähnlichen Effekt zu erhalten. Und zwar das Spiel mit den Ebenenmodus & der Farbbalance. In einem anderen Artikel werde ich dann diese Technik anhand eines Beispiels erklären.

Funktioniert das auch mit Adobe Elements?

Leider bietet Elements nicht die Funktion der Gradiationskurven-Einstellung. Daher ist diese Technik nicht in Elements umzusetzen. Wie man dennoch an das selbe Ziel mittels Adobe Elements kommt, werde ich in einem anderen Artikel erklären.

08
Jun 2010
AUTOR David
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