Rote Augen vermeiden bevor es zu spät ist!

Heutzutage kann man zwar alles mit den hiesigen Bildbearbeitungsprogrammen entfernen, doch warum sich die zusätzliche Arbeit machen müssen, wenn man diesen unschönen Effekt im Voraus bereits vermeiden kann? In diesem Artikel sind ein paar grundlegende Tipps die den roten Augen entgegen wirken können.

Die roten Augen treten nicht nur bei digitalen, sondern auch bei den analogen Digitalkameras auf. Denn die Ursache ist der Abstand zwischen Blitz und Objektiv im Moment der Aufnahme zu gering war. Hier wurde die rötliche Netzhaut im Auge durch den Blitz in einem Winkel beleuchtet, der die Netzhaut später auf dem Foto in einem noch intensiveren Rot darstellt. Dies Phänomen ist also kein Grund der modernen Technik. Intensiviert wird das Problem, wenn man die Person bzw. das Auge in der Dunkelheit ablichtet. Hier wird dann Pupille so weit geöffnet, dass das Blitzlicht ohne Weiteres die Netzhaut intensiv ausleuchtet.

Der erste Tipp wäre also den Abstand zwischen zu fotografierendem Objekt zu vergrößern. Alternativ kann man das Objekt auch indirekt beleuchten. Beispielsweise den Blitz in Richtung Decke einstellen. Bei Kompaktkameras kann sich das als schwierig herausstellen. Hier sollte man also einfach nur die Raumbeleuchtung erhöhen oder das natürlich Licht weitgehend im Rücken lassen, so dass die Person davon ausgeleuchtet wird. Viele Kameras haben für diesen Zweck den so genannten Vorblitz. Diesen sollte man natürlich ebenfalls nutzen. Reicht dieser nicht, sollte man es auf jeden Fall mit einem der bereits genannten Tipps versuchen.

Eine weitere Variante wäre, die Person nicht in Richtung Blitzlicht schauen zu lassen. Die Person kann beispielsweise in eine ganz andere Richtung schauen, oder einfach an den Blitz bzw. der Kamera vorbei schauen. Dies hilft oft schon wahre Wunder.

Sollte sich dennoch der rote Augen Effekt nicht vermeiden lassen, steht an einer anderen Stelle bereits eine Anleitung zur Entfernung von roten Augen mittels Adobe Photoshop CS5 zum Nachschlagen bereit. Sollten Fragen oder Anregungen bestehen, könnt Ihr Euch gerne melden oder einfach einen Kommentar hinterlassen.

27
Nov 2010
AUTOR David
Kategorie

Fotografie

Kommentare 1 Kommentar

Worauf achten bei Portraitfotos?

Wer gerne Menschen fotografiert und nicht wirklich sicher ist, worauf es beim Porträtfoto ankommt, sollte ein paar Tipps lesen, die ich mir in den letzten Tagen von verschiedenen Leuten bekommen habe. Darunter sind sicherlich nicht nur Profis aus der Welt der Fotografie, sondern auch Hobby-Fotografen, die Ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht nützen Dir die Ratschläge etwas, die mir gemacht wurden. Ich würde mich aber auch freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mitteilen willst. Nutze dazu einfach die Kommentar-Funktion.

1. Details im Bild:

Fotografierst Du Menschen bzw. Gesichter, solltest Du darauf achten, dass der Hintergrund recht ruhig im Bild ist. Also vielleicht fotografierst Du die betroffene Person einfach vor einer Mauer mit wiederkehrenden Muster oder nimmst einfach eine Hecke. Der Hintergrund wird somit schön weich dargestellt und hebt das fotografierte Objekt schön hervor. Für Portrait-Aufnahmen, eignet sich natürlich auch der Portrait-Modus. Der Fokus sollte bei diesen Fotos auf den Augen liegen. Die Augen sind meiner Meinung nach das Wichtigste auf dem ganzen Bild.

2. Lichtquellen im Foto:

Generell gilt, dass die Fotos bei jedem Wetter geschossen werden können, denn jedes natürliche Licht gibt dem Foto einen besonderen Flair. Innenaufnahmen sollten jedoch nah am Fenster geschossen werden, da hier das natürliche Licht seinen Teil beiträgt. Besonders schöne Fotos kann man in der Morgen- bzw. Abend-Sonne erzielen, da in der Mittags-Sonne das Licht doch vielleicht zu stark sein kann. Das hängt natürlich auch von der Umgebung ab, wo man die Person ablichten möchte.

Bei Kunstlicht kann von vorne, seitlich hinter oder neben der Person sein. Das hängt vom gewünschten Resultat ab. Jedoch sollte man in der Regel die Lichtquelle etwas oberhalb bzw. seitlich von der zu fotografierenden Person positionieren. Sollte es nun dennoch zu unerwünschten Schatten kommen, kann man einen Reflexschirm nutzen. Abhilfe schafft hier auch eine einfache weiße Pappe bzw. ein hellgrauer Karton.

3. Position der Kamera:

Möchtest Du beispielsweise die Person in ihren wirklichen Proportionen ablichten, so ist es wichtig, dass Du die Person auf Augenhöhe fotografierst. Gerade bei Kindern ist es beispielsweise sehr entscheidend, ob man auf gleicher Höhe knipst oder von oben herab die Aufnahme macht. Schießt man wiederum aus der Vogelperspektive das Bild, so wirken die Menschen auf dem Bild viel kleiner als in der Realität. Die Froschperspektive wiederum lässt den Menschen größer, vielleicht auch imposanter erscheinen.

Ebenfalls sehr wichtig ist der Abstand der Person zur Kamera. Je näher man an das Bild heran kommt umso verzerrter werden die Proportionen der Elemente im Gesicht. Ist man zum Beispiel zu nah ran gegangen, kann es durchaus passieren, dass die Nase zu groß wirkt, wobei die Ohren wiederum gerade winzig aussehen. Mittels der richtigen Brennweite erreicht man automatisch den richtigen Abstand. Geeignet dafür ist eine Brennweite zwischen 50 und 85 mm. Je länger die Brennweite, umso kleiner ist der Bildausschnitt. Somit hat man normalerweise schon den richtigen Abstand.

Das war es erstmal mit den mir gegebenen Tipps. Vielleicht fällt Dir ja etwas ein, dass ich hier vergessen habe, dann schreibe Doch bitte einfach einen Kommentar.