Augenfarbe eines Porträts ändern – So funktioniert’s!
Wer bei dem Portrait einer Person lieber blaue statt braune Augen hat, ist in diesem Artikel genau richtig. Hier werde ich erklären, wie man mit Adobe Photoshop bequem die Augenfarbe ändern kann. Wie immer gilt, sollte es Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser kleinen Anleitung geben, kannst Du Dich gerne melden.
Mein Ausgangsbild ist dieses hier, dass ich mir auf einer der hiesigen Stock-Seiten heruntergeladen habe. Wie unschwer zu erkennen ist, hat die Dame in diesem Foto noch braune Augen. Das werden wir jedoch versuchen zu ändern.
Öffnen wir dieses Foto nun in Adobe Photoshop und zoomen auf 100 Prozent heran. Die Tastenkombination dazu ist STRG+ALT+Null. Markieren wir nun die Pupillen mit einem Auswahlwerkzeug. Für das linke Auge habe ich das magnetische Lasso gewählt, wobei es hier zahlreiche Techniken gibt, die die korrekte Auswahl der Pupille ermöglichen. Im Anschluss dieses Artikels habe ich einige Links zu sehr guten Video-Tutorials bereit gestellt. Ist das Auge nun ausgewählt, navigieren wir oben in unserer Menü-Leiste zu “Auswahl”. Dort gehen wir nun auf “Kanten verbessern”. In meinem Beispiel sieht das Menü dann wie folgt aus:
Ich habe mir meine Auswahl als Auswahl ausgeben lassen. Sorry für diesen etwas eigenartigen Satz.
Diese Auswahl speichern wir nun als Auswahl-Kanal. Dazu gehen wir in unserer Menüleiste zurück und wählen Auswahl – Auswahl speichern. Geben wir unserer Auswahl auch einen Namen. Bei mir war es Auswahl-linkes-Auge. Wechseln wir nun in den Reiter “Kanäle” und wählen unser Auge aus. Normalerweise der unterste Kanal mit schwarzem Hintergrund.
Hier legen wir nun einen Filter (Gaußscher Weichzeichner mit 3-4 Pixeln) an. Danach klicken wir noch einmal mit gedrückter (STRG) Steuerungs-Taste den betroffenen Kanal an und wechseln dann zum RGB-Kanal. Der Auswahl-Kanal sollte jetzt ausgeblendet sein. Wenn dies nicht der Fall ist, machen wir das bitte jetzt.
Nun legen wir eine neue Farbton-Sättigung-Ebenenmaske über das Bild. Hier kannst Du nun den Farbton anhand der Regler beliebig auswählen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Meine bearbeitete Version sieht dann wie folgt aus:
Wie gesagt, bei Fragen oder Problemen könnt Ihr Euch gerne melden. Ansonsten habe ich noch ein paar Video-Anleitungen zum Thema herausgesucht.
Worauf achten bei Portraitfotos?
Wer gerne Menschen fotografiert und nicht wirklich sicher ist, worauf es beim Porträtfoto ankommt, sollte ein paar Tipps lesen, die ich mir in den letzten Tagen von verschiedenen Leuten bekommen habe. Darunter sind sicherlich nicht nur Profis aus der Welt der Fotografie, sondern auch Hobby-Fotografen, die Ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht nützen Dir die Ratschläge etwas, die mir gemacht wurden. Ich würde mich aber auch freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mitteilen willst. Nutze dazu einfach die Kommentar-Funktion.
1. Details im Bild:
Fotografierst Du Menschen bzw. Gesichter, solltest Du darauf achten, dass der Hintergrund recht ruhig im Bild ist. Also vielleicht fotografierst Du die betroffene Person einfach vor einer Mauer mit wiederkehrenden Muster oder nimmst einfach eine Hecke. Der Hintergrund wird somit schön weich dargestellt und hebt das fotografierte Objekt schön hervor. Für Portrait-Aufnahmen, eignet sich natürlich auch der Portrait-Modus. Der Fokus sollte bei diesen Fotos auf den Augen liegen. Die Augen sind meiner Meinung nach das Wichtigste auf dem ganzen Bild.
2. Lichtquellen im Foto:
Generell gilt, dass die Fotos bei jedem Wetter geschossen werden können, denn jedes natürliche Licht gibt dem Foto einen besonderen Flair. Innenaufnahmen sollten jedoch nah am Fenster geschossen werden, da hier das natürliche Licht seinen Teil beiträgt. Besonders schöne Fotos kann man in der Morgen- bzw. Abend-Sonne erzielen, da in der Mittags-Sonne das Licht doch vielleicht zu stark sein kann. Das hängt natürlich auch von der Umgebung ab, wo man die Person ablichten möchte.
Bei Kunstlicht kann von vorne, seitlich hinter oder neben der Person sein. Das hängt vom gewünschten Resultat ab. Jedoch sollte man in der Regel die Lichtquelle etwas oberhalb bzw. seitlich von der zu fotografierenden Person positionieren. Sollte es nun dennoch zu unerwünschten Schatten kommen, kann man einen Reflexschirm nutzen. Abhilfe schafft hier auch eine einfache weiße Pappe bzw. ein hellgrauer Karton.
3. Position der Kamera:
Möchtest Du beispielsweise die Person in ihren wirklichen Proportionen ablichten, so ist es wichtig, dass Du die Person auf Augenhöhe fotografierst. Gerade bei Kindern ist es beispielsweise sehr entscheidend, ob man auf gleicher Höhe knipst oder von oben herab die Aufnahme macht. Schießt man wiederum aus der Vogelperspektive das Bild, so wirken die Menschen auf dem Bild viel kleiner als in der Realität. Die Froschperspektive wiederum lässt den Menschen größer, vielleicht auch imposanter erscheinen.
Ebenfalls sehr wichtig ist der Abstand der Person zur Kamera. Je näher man an das Bild heran kommt umso verzerrter werden die Proportionen der Elemente im Gesicht. Ist man zum Beispiel zu nah ran gegangen, kann es durchaus passieren, dass die Nase zu groß wirkt, wobei die Ohren wiederum gerade winzig aussehen. Mittels der richtigen Brennweite erreicht man automatisch den richtigen Abstand. Geeignet dafür ist eine Brennweite zwischen 50 und 85 mm. Je länger die Brennweite, umso kleiner ist der Bildausschnitt. Somit hat man normalerweise schon den richtigen Abstand.
Das war es erstmal mit den mir gegebenen Tipps. Vielleicht fällt Dir ja etwas ein, dass ich hier vergessen habe, dann schreibe Doch bitte einfach einen Kommentar.




