Schärfere Fotos, wenn man folgende Tipps beachtet…

Die noch so beste Kamera macht leider Gottes keine Profis aus uns. Jedoch sollte man bereits beim “Abschuss” des Fotos darauf achten, dass man alles dafür getan hat, um das Bild der Begierde so scharf wie möglich zu machen. Was bringt uns nämlich ein tolles Foto, wenn man es am heimischen Bildschirm anschaut und feststellen muss, dass es auf dem LCD-Display der Kamera wesentlich schärfer aussah, als es jetzt der Fall ist. Klar sollte man eine ruhige Hand besitzen, wenn man ein Foto aus dem so genannten Handgelenk macht, doch dass alleine reicht nicht. In diesem Artikel möchte ich die Dinge erwähnen, die man eigentlich besitzen sollte, wenn man alles für das scharfe Foto getan haben möchte.

Beginnen wir also mit dem Grund-Element für Fotografen. Dem Stativ. Hier sollte man nicht aufs Portmonnaie achten, da die günstigen Teile in der Regel zwar gut aussehen, aber nicht ihren Zweck erfüllen. Stative kann man übrigens auch bei Tageslicht benutzen, denn egal bei welcher Wetterlage vermeiden sie so unschöne Verwackler, die das ganze Bild zerstören können.  Ich persönlich habe mir ein Stativ von www.giottos.de gekauft, da es in verschiedenen Testberichten gut abgeschnitten hat. Ausgeben kann man hier natürlich einiges, wenn man denn auch etwas wirklich gutes haben möchte. Stative für Einsteiger gibt es bereits ab 150 Euro und können bis zu 700 Euro kosten.

Ein Stativ ohne Kopf ist wie eine Kamera ohne Objektiv. Meiner Meinung nach sind Kugelgelenkköpfe wesentlich leichter zu bedienen als zwei- oder drei-Wege Köpfe. Bei Kugelgelenkköpfen sind die Einstellungen meiner Meinung nach wesentlich genauer und besser nachzuvollziehen. Das jedoch, sollte jeder für sich selber entscheiden und einfach mal bei einem Foto-Dealer seines Vertrauens ausprobieren. Wer viel Geld für ein gutes Stativ ausgegeben hat, kann auch ruhig ein paar Euro mehr für einen Kopf ausgeben. Diese beginnen in der Regel zwischen 50 Euro und gehen rauf bis 300€.

Wer den Auslöser an der Kamera drückt sorgt für Bewegung der Kamera. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen.Entweder kauft man sich für wenig Geld (bereits ab 10 Euro) ein Kabelauslöser oder man springt auf die etwas teurere Variante der drahtlosen Fernauslöser um. Diese gibt es bereits ab rund 30 Euro und sind heutzutage sogar mit dem Handy bedienbar. Man sollte aber meiner Meinung nach darauf achten, dass man keinen mechanischen Fernauslöser (Kabel, Draht,etc.) benutzt, da diese ebenfalls für “schlechte” Schwingungen sorgen können. Wer sich das Geld für die Anschaffung eines Fernauslösers sparen möchte, kann ganz einfach den integrierten Self-Timer der eigenen Kamera nutzen. Hier setzt man einfach den Zeit-Intervall auf 5 Sekunden und bewegt die Kamera danach nicht mehr. Mein persönlicher Favorit, wenn man mal keinen Auslöser dabei hat.

Die Spiegelvorauslösung. Die meisten Kameras haben diese Funktion heutzutage. Mit dieser Funktion wird der Kamera-Spiegel fixiert, so dass dieser beim Drücken des Auslösers nicht mehr bewegt wird. Auch hier erspart man sich unschöne Wackler.  Ob die eigene Kamera diese Funktion unterstützt, kann man im Benutzerhandbuch nachlesen. Jede Kamera hat andere Optionen, daher kann und will ich auch nicht näher auf diese Funktion eingehen.

Wer vielleicht den einen oder anderen Tipp für die Ergänzung des Artikels hat, kann sich gerne melden.