Ein paar hilfreiche Tipps zum Thema Porträtaufnahmen!

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Porträtfotografie. Mal gut, mal besser mal weniger gut. Ich lies mich in zahlreichen Foren, Zeitschriften & anderen Foto-Magazinen zum dem Thema ein. Immer nach der Frage des idealen Portraits. Ich bekam zahlreiche Einstellungen präsentiert, die je nach Umgebung, Licht & Person variierten. Die Frage also nach der idealen Einstellung kann man nicht beantworten. Doch neben den zahlreichen Einstellungen bekam ich auch zahlreiche Tipps was die fotografische Gestaltung anbelangt. In einem anderen Artikel, bin ich bereits auf ein paar Sachen eingegangen. Hier werde ich versuchen, die restlichen Dinge wiederzugeben.

Vertrauen zwischen Fotograf & Modell:

Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn fotografieren darf wird mir meist ein komischer Blick zugeworfen. Klar, wer lässt sich auch schon gerne ohne Weiteres fotografieren. Ist das Modell aber erst einmal bereit, sollte man dafür sorgen, dass sich die Person auch während der Foto-Session wohl fühlt. Es schadet also nicht, wenn man der zu fotografierenden Person erklärt, was man vor hat. Man kann auch einfach ein paar Testaufnahmen machen und ruhig mal fragen, was die Person darüber denkt.

Anweisungen im gesunden Rahmen:

Meistens fotografiere ich Freunde, Bekannte und Verwandte. Da ich hinter der Kamera stehe, sehe ich was im Bild vielleicht stört oder unnatürlich aussieht.  Um das Modell ins rechte Licht zu rücken, kann man ruhig ein paar klare Anweisungen geben. Hierbei sollte man aber natürlich darauf achten, dass diese Anweisungen freundlich und positiv geschehen. In den meisten Fällen passiert dies aber von ganz alleine.

Der Aufheller zur Vermeidung von dunkeln Schatten:

Man kann sie zwar mit etwas Praxis in den diversen Bildbearbeitungsprogrammen entfernen, aber warum sollte man sich die Arbeit machen, wenn man sie sich nicht von vorne rein ersparen kann. Nimm dazu einfach mal einen faltbaren Reflektor in weiß oder silber und lass das Modell oder jemanden der Dich beim Shooting unterstützt das Teil auf Brusthöhe halten. Mann kann hier auch ein Stück weißen Karton oder ähnliches nehmen.

Portrait-Aufnahmen im Querformat:

Ist die Person zu mittig fixiert, kann das Foto relativ langweilig wirken. Hier solltest Du darauf achten, dass im Bild genug Platz nach links oder nach rechts ist. Das ist jedoch nur ein Vorschlag. Am besten ist, Du probierst es selber aus.

Der Diffusor für Jedermann:

Wer natürliches Licht bei Innenaufnahmen vom Fenster bezieht kann schnell das Problem bekommen, dass das einwirkende Sonnenlicht zu stark ist. Ein einfacher Tipp ist es die weißen Gardinen zu zu ziehen. Etwas, aber nicht viel, aufwendiger ist es, ein weißes Laken oder einen Duschvorhang vor das Fenster zu hängen. Man kann die Person aber auch ein bis zwei Meter vom Fenster entfernen, um ein weiches Licht zu bekommen.

Das sind ein paar Tipps, die ich mir in den letzten Wochen & Monaten geben lassen habe. Vielleicht habt Ihr ja noch etwas, dass ich hier vergessen habe. Also, einfach melden ;)

Worauf achten bei Portraitfotos?

Wer gerne Menschen fotografiert und nicht wirklich sicher ist, worauf es beim Porträtfoto ankommt, sollte ein paar Tipps lesen, die ich mir in den letzten Tagen von verschiedenen Leuten bekommen habe. Darunter sind sicherlich nicht nur Profis aus der Welt der Fotografie, sondern auch Hobby-Fotografen, die Ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht nützen Dir die Ratschläge etwas, die mir gemacht wurden. Ich würde mich aber auch freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mitteilen willst. Nutze dazu einfach die Kommentar-Funktion.

1. Details im Bild:

Fotografierst Du Menschen bzw. Gesichter, solltest Du darauf achten, dass der Hintergrund recht ruhig im Bild ist. Also vielleicht fotografierst Du die betroffene Person einfach vor einer Mauer mit wiederkehrenden Muster oder nimmst einfach eine Hecke. Der Hintergrund wird somit schön weich dargestellt und hebt das fotografierte Objekt schön hervor. Für Portrait-Aufnahmen, eignet sich natürlich auch der Portrait-Modus. Der Fokus sollte bei diesen Fotos auf den Augen liegen. Die Augen sind meiner Meinung nach das Wichtigste auf dem ganzen Bild.

2. Lichtquellen im Foto:

Generell gilt, dass die Fotos bei jedem Wetter geschossen werden können, denn jedes natürliche Licht gibt dem Foto einen besonderen Flair. Innenaufnahmen sollten jedoch nah am Fenster geschossen werden, da hier das natürliche Licht seinen Teil beiträgt. Besonders schöne Fotos kann man in der Morgen- bzw. Abend-Sonne erzielen, da in der Mittags-Sonne das Licht doch vielleicht zu stark sein kann. Das hängt natürlich auch von der Umgebung ab, wo man die Person ablichten möchte.

Bei Kunstlicht kann von vorne, seitlich hinter oder neben der Person sein. Das hängt vom gewünschten Resultat ab. Jedoch sollte man in der Regel die Lichtquelle etwas oberhalb bzw. seitlich von der zu fotografierenden Person positionieren. Sollte es nun dennoch zu unerwünschten Schatten kommen, kann man einen Reflexschirm nutzen. Abhilfe schafft hier auch eine einfache weiße Pappe bzw. ein hellgrauer Karton.

3. Position der Kamera:

Möchtest Du beispielsweise die Person in ihren wirklichen Proportionen ablichten, so ist es wichtig, dass Du die Person auf Augenhöhe fotografierst. Gerade bei Kindern ist es beispielsweise sehr entscheidend, ob man auf gleicher Höhe knipst oder von oben herab die Aufnahme macht. Schießt man wiederum aus der Vogelperspektive das Bild, so wirken die Menschen auf dem Bild viel kleiner als in der Realität. Die Froschperspektive wiederum lässt den Menschen größer, vielleicht auch imposanter erscheinen.

Ebenfalls sehr wichtig ist der Abstand der Person zur Kamera. Je näher man an das Bild heran kommt umso verzerrter werden die Proportionen der Elemente im Gesicht. Ist man zum Beispiel zu nah ran gegangen, kann es durchaus passieren, dass die Nase zu groß wirkt, wobei die Ohren wiederum gerade winzig aussehen. Mittels der richtigen Brennweite erreicht man automatisch den richtigen Abstand. Geeignet dafür ist eine Brennweite zwischen 50 und 85 mm. Je länger die Brennweite, umso kleiner ist der Bildausschnitt. Somit hat man normalerweise schon den richtigen Abstand.

Das war es erstmal mit den mir gegebenen Tipps. Vielleicht fällt Dir ja etwas ein, dass ich hier vergessen habe, dann schreibe Doch bitte einfach einen Kommentar.

Die verschiedenen Kamera-Programme kurz erklärt

Die heutigen Kameras bieten für Anfänger der Fotografie bereits hilfreiche Standard-Einstellungen in Form von Kamera-Programmen. Für jedes Foto gibt es quasi den geeigneten Modus bzw. die notwendigen Voreinstellungen. Man kann also ohne viel Hintergrundwissen, bereits tolle Ergebnisse beim fotografieren erzielen.

Der Modus “Porträtaufnahmen” eignet sich für Aufnahmen von Menschen. Ist das Programm aktiviert, wird das zu fotografierende Objekt klar dargestellt, wobei sich jedoch der Hintergrund in einem weichen, verschwommen Fluss darstellt. Somit wird das Augenmerk hauptsächlich auf das fotografierte Objekt gelegt.  Man kann übrigens das Objektiv in die Telefoto-Position bringen, um den Hintergrund noch stärker verschwimmen zu lassen. Ist der Fokus auf das Auge der Person gelegt, kann das Foto noch lebhafter wirken. Bekommt das Bild rote Augen zum Beispiel vom Blitz der Kamera, kann man unter Umständen, die Blitzreduzierung im Menü der Kamera aktivieren.

Der Modus “Landschaftsaufnahmen” ist besonders geeignet für Fotos in der freien Natur. Hier werden besonders scharfe Bilder mit intensiven Farben geschossen. Besonders schöne Ergebnisse erhält man also, wenn man das Objektiv auf Weitwinkel einstellt.

Der “Makro“-Modus eignet sich besonders für kleinere Objekte wie zum Beispiel Blumen, Insekten oder Gerichte. Hier kann man von kleinen Gegenständen besonders scharfe Bilder erzielen. Hier kann man mit dem Objektiv so nah wie möglich an das zu fotografierende Objekt gehen. Für Makro-Aufnahmen eignet sich natürlich ein Makro-Objektiv. Wird das Objekt innerhalb eines Meters aufgenommen, sollte man den Blitz der Kamera deaktivieren. Ebenfalls gute Ergebnisse kann man mit einem geeigneten Stativ erzielen.

Möchte man Bilder von bewegten Motiven machen, eignet sich der Modus “Sportaktion“. Hier werden solange Bilder aufgenommen, bis der Finger den durchgedrückten Auslöser los lässt. Zum Fokussieren des gewünschten Objektes kann man im Normalfall den Auslöser halb gedrückt halten, bis der geeignete Moment ist. Ist wiederum das Lichtverhältnis schlecht kann man durch hoch stellen der Iso-Empfindlichkeit dem entgegenwirken.

Mit dem Modus “Sonnenuntergang” werden Rottöne im Bild besonders hervorgehoben. Dadurch kann man wärmere Farben im Bild hervorheben. Das Spiel mit der Belichtungskorrektur ist hier besonders interessant. Dadurch kann man die Töne intensivieren bzw. abschwächen.

Möchte man beispielsweise Porträtfotos in Abendszenen  schießen, kann man den Modus “Nachtfotos” auswählen. Natürlich eignet sich der Modus auch für Nachtszenarien mit dunkler Umgebung. Hier sollte man jedoch den Blitz ausschalten, wenn man keine Personen im Bild hat. Hier hat die Kamera eine längere Verschlusszeit, daher sollten Wackler unbedingt vermieden werden. Ein Stativ hilft hier beim Shooting sehr.

Dieser Artikel sollte nur eine kleine Hilfe für diejenigen sein, die sich mit dem verschiedenen Modi der Kamera nicht auskennen. Natürlich können die Programme je nach Kamera abweichen. Auch die Namen und Bezeichnungen für die Kamera-Programme sind hier nur Beispiele. Sollte jemand einen Fehler oder eine nützliche Ergänzung kennen, kann er sich gerne melden.